Freitag, 22. Februar 2008

Donnerstag, 21. Februar 2008 – Der letzte Tag des Frühlingsfestes

Heute Morgen bin ich vor dem Wecker um 7.30 Uhr wach geworden. Ich hörte noch die Mädels von nebenan und da ich wissen wollte, ob sie Geld im Voraus für den Strom brauchen, verwiesen sie mich an den Nachbarn, der wohl dieses Mal den Strom im Voraus bezahlen wird. Da beide Nachbarn noch am Schlafen waren, machte ich mich nach einem Krafttraining und der letzten Milch zu Hause auf den Weg zur Arbeit. Da ich heute geplant hatte, mit meinem Fahrrad zur Bahn zu fahren, musste ich einfach den Sattelanblick festhalten, der sich mir nach einer Standzeit von mehr als 2 Wochen bot.
Vorher kaufte ich noch ein und der Einkauf bestand aus einem Brot, Keksen für die Arbeit und 4 Tüten Milch. Als ich im Regal guckte, stand da etwas von 1,75 ¥ bzw. 2,10 ¥. Ich dachte, das wäre für die Milch daneben und rechnete wie gewöhnlich mit 1,2 ¥. Als ich an der Kasse war, musste ich doch glatt 14,20 ¥ bezahlen. Damit war die Milch gerade innerhalb weniger Zeit um fast 50 % teurer geworden. Ich war erstaunt und habe beschlossen demnächst erst einmal auf Milch zu verzichten. Morgens habe ich mir dann eine einfache Frühstücksportion geholt und um 20 nach 9 war ich auf der Arbeit. Dort bemerkte man nur, dass ich für meine Verhältnisse wieder so früh dran bin. Ich wollte heute auch mal früher gehen. Bis zum Mittagessen habe ich mich mit der VC-Hilfe auseinander gesetzt, für die wir nun endlich die richtige Referenzdatei bekommen haben. Dabei habe ich erstmal nach drei Standardfehlern gesucht, die einfach nicht übersetzt waren, was den kompletten Vormittag eingenommen hat. Nebenbei habe ich noch ein paar Fragen von Michael bezüglich seiner Kontrolle seines Dokuments geklärt und zwei E-Mails rausgeschickt, wann ich denn mit dem Geld für meine Fotos bzw. mit dem Geld für die Steuern, die ich unrechter Weise gezahlt hatte, rechnen kann. Zhang Jia meldete sich sehr zügig zurück und bat mich, bitte einmal mein Konto zu überprüfen, auf dem die 35 ¥ tatsächlich schon verbucht waren.
Gegen 13.30 Uhr ging ich dann wieder zum Essen und ich bestellte mir eine doppelte Portion, da ich heute Abend mich mit Michael im ChaoYangPark zum Laternenfest und Feuerwerk gucken treffen wollte und nicht wusste, ob wir vorher etwas essen gehen. Nach dem Essen habe ich die Suche nach den drei nicht übersetzten Begriffen abgeschlossen und mich an die Überprüfung der Verlinkungen innerhalb des Dokuments gemacht, womit ich bis zum Abend durchgängig beschäftigt war. Nebenbei chattete ich mit Erica, die mich auf den heutigen Abend ansprach und mich fragte, ob ich nicht Lust hätte mit ihr und zwei weiteren Freundinnen Essen zu gehen. Danach könnten wir ja in den Park gehen, um uns dort das Feuerwerk anzugucken. Wir verabredeten uns für 19 Uhr an der Haltestelle DongSiShiTiao.

Von dort aus sind wir dann in ein Restaurant direkt um die Ecke vom Angels Club gegangen, welches ein sehr schönes Ambiente hat.

Wir haben 4 Gerichte bestellt, die sehr lecker geschmeckt haben und sehr scharf waren.
Pro Person war dann ein Preis von 44 ¥ fällig. Eigentlich kontrovers, da ich eigentlich vor hatte zu sparen und nun essen gehe. Außerdem ist für morgen Sanlitun geplant und da Eugene zurück ist und ich damit eine große Feiergemeinde in der Nanjie-Bar erwarte, werde ich da wohl auch nicht ganz so billig davon kommen. Eventuell werde ich noch am Samstag Schlittschuhlaufen gehen, was aber noch nicht feststeht. Tja, damit hat es sich mit sparen erledigt. Egal. Ich bin hier, um zu leben. Nach einem somit sehr leckeren Essen, sind wir mit dem Taxi zum ChaoYangPark gefahren. Dabei ist mir aufgefallen, dass man für die Standzeit hier in Beijing doch etwas bezahlt, da das Taximeter langsam aber stetig weiterlief. Am Park angekommen, war dieser geschlossen, aber drum herum war genügend Trubel und es gab sehr viele schöne Feuerwerksszenen.



Gegen 22.15 Uhr haben wir uns dann auf den Weg nach Hause gemacht und ich bin mit dem Bus 302 bis nach Guangximen gefahren, um von dort zum Bahnhof ShaoYaoJu zu laufen, weil dort noch mein Fahrrad stand, welches ich eigentlich heute nehmen wollte. Dabei bin ich noch an einigen schönen Feuerwerksbildern vorbeigekommen, habe den Fortschritt bei Nacht an dem U-Bahnübergang gesehen
und gegen 23.15 Uhr war ich zu Hause. Dort habe ich dem Nachbar erstmal das Geld für den Strom gegeben und mich anschließend an den Blog gesetzt, um den für die letzten beiden Tage zu schreiben, da ich doch wieder recht viel erlebt habe. Ich habe heute doch glatt mal eben 95 ¥ ausgegeben. Dann habe ich noch das Kapitel zu Ende gelesen, welches ich heute Morgen in der Bahn nicht mehr geschafft habe und mich gegen 1.30 Uhr ohne Krafttraining und mit vollem Magen ins Bett gelegt, da ich darauf heute wieder keine Lust hatte.

Keine Kommentare: