Montag, 1. September 2008

Dienstag, 02. September 2008 – Bring Zeit mit

Heute Morgen lief ich zum Busbahnhof,
holte mir auf dem Weg ein kleines Frühstück, kaufte am Bahnhof das Zugticket und fuhr mit dem Bus und Gall aus Israel, die ich am Bahnhof kennengelernt hatte, nach YangShuo.
Dort angekommen, zeigte sie mir eine Jugendherberge, die mit 15 ¥ pro Nacht sehr günstig war. Nachdem ich meinen Rucksack abgestellt hatte, holte ich mir ein paar Baoze und fuhr mit einem Bus nach LiPu,
wo ich am Busbahnhof mit ein paar Leuten verhandelte, die mir und ShaoYan per Telefon aber nicht weiterhelfen wollten. Ich hatte sie nämlich um Hilfe gebeten. Am Busbahnhof zeigte mir eine Frau eine Stelle, wo ein Van stand, der mich zur angeblich größten Höhle bringen würde und der nur 4 ¥ anstelle von den 60 ¥ von den Leuten vorher verlangte. Ich musste lediglich warten, bis wir 4 Personen waren, damit sich die Fahrt lohnte. Nach ca. 20 Minuten konnte es auch schon losgehen. Die Landschaft war einfach nur schön. An der Höhle angekommen, musste ich wieder warten, da die Führung erst um 13.20 Uhr begann. Ich bekam eine Einzelführung auf Chinesisch, wobei das Mädel sich Mühe gab, langsam zu sprechen, aber aufgrund meines geringen Vokabulars, verstand ich nur die Hälfte und weniger. Die Höhle war schön, groß und anders, als die gestrige Höhle. Wir fuhren später mit einem Boot durch die Höhle, wobei das Wasser sehr klar war und es eine angenehme und erholsame Bootsfahrt war. Nach einer gewissen Strecke, musste ich auf ein anderes Boot aufgrund eines kleinen Staudamms umsteigen und damit bekam ich eine neue Führerin, die sich nicht mit mir unterhielt, aber es gab auch nicht so viel zu sehen. Die Fahrt genießen war schon genug. Die erste Führerin hatte mir viele Fragen zur Deutsche Sprache gestellt und auch zur englischen Sprache, wobei ich nur einen Teil dieser Fragen beantworten konnte.












Aus der Höhle draußen, habe ich auf mehr Personen warten müssen, da der Zug solange warten wollte. Ich solle doch eine „Rast“ einlegen. Da ich eigentlich an dem Tag noch woanders hinwollte, ging ich zur Straße, wo ich auf einen Van zurück nach LiPu wartete, der auch nach geschätzten 30 Minuten und mehr kam.

Wieder zurück in LiPu musste ich auf die Abfahrt des Busses warten, der dann sehr langsam zurück nach YangShuo fuhr und ganze 2,5 Stunden brauchte. Also war ich um 18 Uhr mitten in einem großen Gewitter wieder zurück in YangShuo.
Ich wartete, bis es aufhörte zu regnen, da ich nicht wollte, dass mein Bein nass wird, welches immer noch vom Verband umgeben war. Da ich auch nicht wusste, wo ich bin, lief ich dem Gefühl nach eine Straße runter, aß mir auf dem Weg etwas und kam letztendlich an der Weststraße vorbei, die den Kern der Stadt darstellte.

Ich fand eine andere Jugendherberge und informierte mich dort ein wenig und kaufte eine Karte für eine Show von dem Regisseur, der auch die Olympiade organisiert hatte. Kurz darauf musste ich auch schon mit einem Bus losfahren. Die Show war nett gewesen. Es ging um eine Hochzeit, die mit vielen Lichteffekten unterstützt wurde, jedoch war die Show für 160 ¥ nur 60 Minuten lang. Die Berge im Hintergrund waren jedoch schön beleuchtet worden, was mir sehr gut gefallen hatte. Die Mücken störten andererseits. Nach der Show ging ich noch mit Gall in eine Bar im Stadtkern, die ich vor Beginn der Show wiedergetroffen hatte. Sie stellte mir eine Barbesitzerin vor, die sehr nett war. Die Runde wurde später größer und immer gemütlicher, bis ich um ca. 2 Uhr mich auf den Weg zur Jugendherberge machte. Ich kaufte mir noch etwas zu Essen, da ich hungrig war und nach 3 Uhr war ich endlich im Bett mit dem Wecker auf 8 Uhr.

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