Heute bin ich dann mal früh aufgestanden, da ich früher auf der Arbeit sein wollte, um auch früher zu gehen, wenn wir schon essen gehen wollen. Michael brauchte heute nicht kommen, da er den Text auch zu Hause lesen und korrigieren kann und somit sich die Anfahrtszeit spart. Außerdem wollte er sich wegen Karten für seine Reise nach Xian erkundigen. Gegen Mittag bin ich also wieder alleine Nudeln essen gewesen und danach hatte ich dann eine SMS von Shirley bekommen, dass es ihr nicht gut geht und sie nicht kommen wird. Michaels Freunde sind auch anderweitig verabredet, so dass wir dann das Essen abgesagt haben und beschlossen es nächsten Freitag nachzuholen. Also werde ich heute Abend wieder länger bleiben und das Firmen-finanzierte Essen genießen. Außerdem kann ich so noch etwas mehr an dem Text arbeiten und möglichst alles Notwendige dafür noch heute erledigen. Im Laufe des Tages war ich dann mit Skype online, um mit Michael zu kommunizieren, wie wir nun wegen der Mauer und dem Abendessen, das nun ausfällt, vorgehen. So hat mich dann auch Adriano angeschrieben und wir haben uns nach langer Zeit mal wieder ein wenig ausgetauscht. Das war richtig nett. Außerdem hat er mir ein paar Fragen beantworten können, bezüglich diverser Übersetzungsprobleme in meinem Text.
Interessant war heute, dass wir heute kein Meeting hatten und Allen mit der Frage zu mir kam, ob ich nicht Mitte Februar für ein neues Testteam eines neuen Projektes eine Schulung durchführen könne. Klar ich willigte ein, wenn wir zu dem Zeitpunkt etwas weniger zu tun haben. Bis zum Abend habe ich dann ca. 140 Seiten Text geschafft und alle Fehler bzgl. der für mich falschen Kommasetzung in meinem Dokument vorkorrigiert. Allen und Heidi habe ich gesagt, dass ich noch das komplette WE arbeiten muss. Ich wollte mir einen Tag Arbeit sparen. Dann habe ich noch meinen Blog aktualisiert, mir die restlichen 100 Seiten Text ausgedruckt und gegen 22.50 Uhr habe ich dann fast die letzte Bahn nach Hause genommen. Dort angekommen war die Überraschung groß, als ich das Zimmer meiner direkten Nachbarin leer vorfand. Diese war im Laufe des Tages ausgezogen. Somit sind wir im Moment nur noch 3 Personen in 2 Zimmern. Ich habe dann noch etwas gelesen und den Fragebogen für AIESEC bis 2 Uhr beantwortet. Michael hat mir in der Zwischenzeit für den morgigen Tag abgesagt, da er nicht schlafen kann und das Gefühl hat, krank zu werden. Also werde ich morgen nach Badaling fahren, da die Verbindung dahin für mich einfach am günstigsten ist.
Ein Traum wird war ... Mein Online-Erlebnisbuch. A dream becomes true ... My online-adventure book.
Montag, 28. Januar 2008
Donnerstag, 17. Januar 2008 – Es schneit
Heute bin ich einmal früh aufgestanden, da ich ja zum Reisebüro wollte, um meine Anzahlung für die Tickets zu machen. Also habe ich erst mein Fahrrad zur Bahn gefahren und dort auf dem Weg Vivek getroffen. Da ich es aber eilig hatte, war nichts mit lange reden. Also das Fahrrad abgestellt, ging es über den Markt zurück, da ich mir dort mein Frühstück holte. Dann habe ich noch kurz Brot und Milch eingekauft. Zu Hause habe ich mir meine Sachen geschnappt und bin zur Linie 5 gelaufen. Die Bahn war aufgrund der frühen Zeit auch viel zu voll. Beim Reisebüro angekommen fing es an zu schneien. Ich hatte das so im Gefühl gehabt, da es sich schon zwei Tage vorher durch eine dichte Wolkendecke angekündigt hatte. Im 8. Stock war Mr. Zhong Xin noch nicht da, also musste ich warten. Als er dann ankam, hat er mich auf Englisch begrüßt und meinen Pass kopiert. Danach begrüßte er mich noch einmal auf Deutsch, da er nun wusste, dass ich Deutscher bin. Wir haben uns dann im Weiteren auf Deutsch unterhalten, da es für Ihn einfacher ist Deutsch zu sprechen als Englisch. Wenn man in der Uni 4 Stunden pro Tag und 4 Jahre lang Deutsch lernt, dann kann es gut vorkommen, dass das Deutsch besser ist als das Englisch. Jedenfalls war ich ganz schön überrascht. Nachdem wir dann die Bezahlung auch erledigt hatten, hatte ich alles in allem eine gute Stunde in dem Reisebüro verbracht, denn ich musste erst auf Herrn Zhong warten und dann nochmal, bis ich das Geld bezahlen konnte. Auf dem Rückweg, waren die Straßen schon weiß und damit hatte sich mein Entschluss so kurz vor dem WE gefestigt, dass ich am Wochenende die Große Mauer besichtigen muss. Auf dem Rückweg bin ich dann an Fuxingmen in die Linie 2 umgestiegen und habe dort die drei Bahnkarten von Christian, Stefan und Veronika zurückgeben können. Auf der Arbeit war ich dann erst um 11 Uhr und dort hatte ich immer noch genügend zu tun.
Michael wollte auch zur Mauer, aber ihn beschlich das Gefühl, dass er langsam eine Erkältung bekommt. Deswegen müssen wir deswegen mal abwarten, wie sich das bei ihm entwickelt. Der Ort dafür steht natürlich noch nicht fest, aber Badaling soll nicht so interessant sein, deswegen würde eher Mutianyu oder Simatai in Betracht gezogen werden. Dann habe ich weiter meinen Text der Dokumentation gelesen. Mittags sind wir beiden Nudeln essen gewesen und im Anschluss wurden dann über den Tag noch ein paar Fotos gemacht, wie das wiederauffüllen eines Bankautomaten
oder diese Hühnerbeine in Marinade eingelegt Snackautomaten.
Die Spinnen schon die Chinesen, würden Asterix und Obelix jetzt sagen.
Gegen Abend habe ich mir dann noch ein paar Seiten für zu Hause zum Lesen ausgedruckt, damit ich am nächsten Tag etwas weniger zu tun habe. Da die Unterrichtsstunde heute ausfiel konnte ich bis 7 Uhr gut durcharbeiten. Danach machte ich mich auf den Weg zum Judo und da ich beim Judo angekommen noch etwas Zeit hatte, fuhr ich noch bei dem koreanischen Restaurant vorbei, um dort eine Visitenkarte zu holen, damit ich dort ggf. anrufen kann, um einen Tisch zu reservieren. Michael und ich haben geplant dort mit einigen Leuten essen zu gehen. Beim Judo angekommen, war es dort dunkel und in der Umkleide war nur Fred gewesen, der gerade dabei war wieder zu gehen. Ich wollte aber etwas Judo als Entspannung machen, da ich von dem Lesen vor dem PC im Moment so verspannt und angespannt bin. Also haben wir eine kleine Matte aufgebaut und uns umgezogen. Gerade fertig umgezogen kam noch Jean ein Weiß-Gurt zum Training, der jetzt länger nicht dagewesen war. So konnte eine weitere Privatstunde starten. Wir haben heute den Uchi-mata genauer unter die Lupe genommen und am Ende noch ein wenig gekämpft. Das hatte mir richtig viel Spaß gemacht und unwahrscheinlich gut getan. Im Anschluss an die warme Dusche ging es mit dem Fahrrad zurück nach Hause, dort noch ein paar Liegestützen gemacht und noch etwas von dem mitgenommenen Text gelesen, habe ich dann gegen 1 Uhr morgens endlich geschlafen.
Michael wollte auch zur Mauer, aber ihn beschlich das Gefühl, dass er langsam eine Erkältung bekommt. Deswegen müssen wir deswegen mal abwarten, wie sich das bei ihm entwickelt. Der Ort dafür steht natürlich noch nicht fest, aber Badaling soll nicht so interessant sein, deswegen würde eher Mutianyu oder Simatai in Betracht gezogen werden. Dann habe ich weiter meinen Text der Dokumentation gelesen. Mittags sind wir beiden Nudeln essen gewesen und im Anschluss wurden dann über den Tag noch ein paar Fotos gemacht, wie das wiederauffüllen eines Bankautomaten
oder diese Hühnerbeine in Marinade eingelegt Snackautomaten.
Die Spinnen schon die Chinesen, würden Asterix und Obelix jetzt sagen.
Gegen Abend habe ich mir dann noch ein paar Seiten für zu Hause zum Lesen ausgedruckt, damit ich am nächsten Tag etwas weniger zu tun habe. Da die Unterrichtsstunde heute ausfiel konnte ich bis 7 Uhr gut durcharbeiten. Danach machte ich mich auf den Weg zum Judo und da ich beim Judo angekommen noch etwas Zeit hatte, fuhr ich noch bei dem koreanischen Restaurant vorbei, um dort eine Visitenkarte zu holen, damit ich dort ggf. anrufen kann, um einen Tisch zu reservieren. Michael und ich haben geplant dort mit einigen Leuten essen zu gehen. Beim Judo angekommen, war es dort dunkel und in der Umkleide war nur Fred gewesen, der gerade dabei war wieder zu gehen. Ich wollte aber etwas Judo als Entspannung machen, da ich von dem Lesen vor dem PC im Moment so verspannt und angespannt bin. Also haben wir eine kleine Matte aufgebaut und uns umgezogen. Gerade fertig umgezogen kam noch Jean ein Weiß-Gurt zum Training, der jetzt länger nicht dagewesen war. So konnte eine weitere Privatstunde starten. Wir haben heute den Uchi-mata genauer unter die Lupe genommen und am Ende noch ein wenig gekämpft. Das hatte mir richtig viel Spaß gemacht und unwahrscheinlich gut getan. Im Anschluss an die warme Dusche ging es mit dem Fahrrad zurück nach Hause, dort noch ein paar Liegestützen gemacht und noch etwas von dem mitgenommenen Text gelesen, habe ich dann gegen 1 Uhr morgens endlich geschlafen.
Freitag, 18. Januar 2008
Mittwoch, 16. Januar 2008 – Yin Yang, gute und schlechte Nachrichten
Heute habe ich wieder allen möglichen Kram geträumt und mich einige Male umgedreht und ich war wieder früher wach. Aber ich fühle mich besser als gestern. Gegen 8 Uhr bin ich dann aufgestanden, da heute wieder ein Kundenmeeting stattfinden wird und ich pünktlich da sein muss. Also habe ich noch eine Maschine voll Wäsche angeschmissen und mich auf den Weg zur Arbeit gemacht, wo ich in der Bahn den kompletten Blog bis gestern nun fertig kontrolliert habe. Dann habe ich mir kurz mein Frühstück geschnappt und bin zum Büro gerannt, da dort in Kürze das Meeting beginnt. Als ich ankam, waren alle schon im Meeting-Raum und eigentlich weiß ich nicht, warum ich bei dem Meeting anwesend sein musste. Egal, So habe ich erfahren, dass die Deadline für das Dokumentationslesen am Montag endet und ich in der Zeit (5 Tage) 300 Seiten lesen muss und unter anderem noch weitere 60 Seiten von Heidi zusätzlich kontrollieren muss, damit wir in der Zeit fertig sind. Ich verstehe hier langsam die Welt nicht mehr, aber nun gut. Dafür habe ich jetzt die Flugtickets bekommen und werde vom 4.-14.02. nach Malaysia fliegen und das Ganze nun für umgerechnet etwas weniger als 700 €. Ich werde als morgen zum Reisebüro fahren und dort eine Anzahlung von 3500 ¥ leisten und den Rest dann mit meinem nächsten Gehalt am Ende des Monats begleichen. Dann habe ich unter anderem auch eine E-Mail von Anita erhalten, dass es einen Trauerfall in meinem Judo-Bekanntenkreis gegeben hat und irgendwie hat mich das auch getroffen. Ich werde morgen eine E-Mail schreiben, da ich heute nicht weiß, wie ich das schreiben soll. Ansonsten bin ich mit dem Lesen heute soweit ganz gut durchgekommen und wir waren gegen Mittag mit 6 Leuten in einem Restaurant essen gewesen. Es waren Amy, Rachel, An, Michael, Eric und ich anwesend. Wir haben für jeweils 25 Yuan ein wirklich leckeres Essen gehabt und es ist nichts übrig geblieben. Schließlich war ich ja dabei.
Dann habe ich gegen Abend mit Echo, George und Bill eine Unterrichtseinheit gehabt und wir haben einmal darüber gesprochen, wie es mit den Sozialbeiträgen beim Gehalt in Deutschland aussieht. Bill selber kam später und ihm geht es überhaupt nicht gut. Außerdem wird er morgen nach Dalian fahren, um seine ID-Karte erneut zu beantragen, denn die ist nicht mehr auffindbar. Dann haben wir noch über meine Reisepläne gesprochen und Echo und die anderen haben mir so ungefähr eine Reiseroute durch China erstellt. Wirklich nett, ich muss mir das nochmal genau überlegen. Ansonsten ging es dann gegen 20 Uhr nach Hause, denn wir haben uns wieder volle anderthalb Stunden unterhalten. Zu Hause habe ich dann mal überlegt, wie ich das mit dem Reisen mache und wenn ich wirklich mein Visum bis zum 12.06. ausnutze und noch 3 Wochen länger arbeite, dafür aber die Flugverschiebungskosten u. ä. ersetzt bekomme, blieben mir noch 7 anstelle von vorher 8 eingeplanten Wochen zum Reisen. Jetzt muss ich morgen mal gucken, wie das so mit der Uni klappt und da werde ich mich dann diese bzw. nächste Woche mal drum kümmern. Außerdem muss ich meinen Ausgabeplan noch einmal genau überarbeiten, denn wenn ich richtig gerechnet habe und mir am Ende des Monats noch einen Reiserucksack für 1500 ¥ hole, dann werde ich wohl nur noch 400 ¥ für diesen Monat übrig haben und knapp 1000 ¥ für den kompletten Februar, bis ich mein nächstes Gehalt bekomme. In Malaysia muss ich mir dann ja so oder so Geld abheben, da die dort eine andere Währung als hier in China haben. Dann habe ich noch ein wenig an dem Handbuch für die Arbeit gelesen und mich dann mit dem Ende meines Akkus vom Notebook mit dem noch zu besuchenden Orten Beijing beschäftigt. Außerdem bleibt zu erwähnen, dass meine direkte Zimmernachbarin, die heute Abend irgendwie Extremwaschtag hat, den Fernseher so unwahrscheinlich laut hatte, sodass ich mir Ohrstöpsel in die Ohren gestopft habe. Ich bin so froh, dass ich die eingepackt habe, denn ich empfinde es hier in China doch eine ganze Ecke lauter, konkreter in Beijing, als in Deutschland. Danach habe ich mich ins Bett gelegt, da ich morgen mal früher aufstehen muss. Schließlich muss ich morgen früh erstmal beim Reisebüro vorbeifahren und dann fahre ich direkt noch an einem Schalter vorbei, wo ich die Bahnfahrkarten von Christian, Stefan und Veronika zurückgeben kann. Diese haben mir für eine ganze Weile nämlich gut geholfen. Da muss ich mir auch noch etwas Gebührendes für die überlegen. Wir werden also sehen.
Gute Nacht für heute.
Dann habe ich gegen Abend mit Echo, George und Bill eine Unterrichtseinheit gehabt und wir haben einmal darüber gesprochen, wie es mit den Sozialbeiträgen beim Gehalt in Deutschland aussieht. Bill selber kam später und ihm geht es überhaupt nicht gut. Außerdem wird er morgen nach Dalian fahren, um seine ID-Karte erneut zu beantragen, denn die ist nicht mehr auffindbar. Dann haben wir noch über meine Reisepläne gesprochen und Echo und die anderen haben mir so ungefähr eine Reiseroute durch China erstellt. Wirklich nett, ich muss mir das nochmal genau überlegen. Ansonsten ging es dann gegen 20 Uhr nach Hause, denn wir haben uns wieder volle anderthalb Stunden unterhalten. Zu Hause habe ich dann mal überlegt, wie ich das mit dem Reisen mache und wenn ich wirklich mein Visum bis zum 12.06. ausnutze und noch 3 Wochen länger arbeite, dafür aber die Flugverschiebungskosten u. ä. ersetzt bekomme, blieben mir noch 7 anstelle von vorher 8 eingeplanten Wochen zum Reisen. Jetzt muss ich morgen mal gucken, wie das so mit der Uni klappt und da werde ich mich dann diese bzw. nächste Woche mal drum kümmern. Außerdem muss ich meinen Ausgabeplan noch einmal genau überarbeiten, denn wenn ich richtig gerechnet habe und mir am Ende des Monats noch einen Reiserucksack für 1500 ¥ hole, dann werde ich wohl nur noch 400 ¥ für diesen Monat übrig haben und knapp 1000 ¥ für den kompletten Februar, bis ich mein nächstes Gehalt bekomme. In Malaysia muss ich mir dann ja so oder so Geld abheben, da die dort eine andere Währung als hier in China haben. Dann habe ich noch ein wenig an dem Handbuch für die Arbeit gelesen und mich dann mit dem Ende meines Akkus vom Notebook mit dem noch zu besuchenden Orten Beijing beschäftigt. Außerdem bleibt zu erwähnen, dass meine direkte Zimmernachbarin, die heute Abend irgendwie Extremwaschtag hat, den Fernseher so unwahrscheinlich laut hatte, sodass ich mir Ohrstöpsel in die Ohren gestopft habe. Ich bin so froh, dass ich die eingepackt habe, denn ich empfinde es hier in China doch eine ganze Ecke lauter, konkreter in Beijing, als in Deutschland. Danach habe ich mich ins Bett gelegt, da ich morgen mal früher aufstehen muss. Schließlich muss ich morgen früh erstmal beim Reisebüro vorbeifahren und dann fahre ich direkt noch an einem Schalter vorbei, wo ich die Bahnfahrkarten von Christian, Stefan und Veronika zurückgeben kann. Diese haben mir für eine ganze Weile nämlich gut geholfen. Da muss ich mir auch noch etwas Gebührendes für die überlegen. Wir werden also sehen.
Gute Nacht für heute.
Dienstag, 15. Januar 2008 – Neue Aufgaben
Die Nacht habe ich unheimlich schlecht geschlafen. Ich war zwar früh im Bett gewesen, bin jedoch spät eingeschlafen und einige Male wach geworden. Ich erinnere mich, um 4, um 6 und um 7 zwischenzeitlich auf die Uhr geguckt zu haben. Gegen 10 Uhr bin ich dann wirklich aufgestanden und ich fühlte mich nicht wirklich besser als gestern. Ich denke, dies ist nun Tag 6 der Erkältung. Kommen nur 3 weitere bis sie hoffentlich wieder weg ist. Dann bin ich wieder auf dem Markt mir mein Frühstück holen gegangen und war dann gegen 11 Uhr auf der Arbeit. Dort habe ich gedacht, dass ich eigentlich mit dem Lesen der Dokumentation beginne, da Heidi aber noch einen Fehler gefunden hatte und noch ein Dokument zu überprüfen war, gab sie alles kurzerhand mir. Also hatte ich für den Tag wieder etwas zu tun. Als erstes habe ich mich um meinen Flug gekümmert und da die Dame mir nun sagte, dass nun doch kein Flug verfügbar ist, sie mir aber ein falsches Datum nannte, schrieb ich ihr noch einmal die gewünschten Daten und in Klammern dann die Daten auf Chinesisch. Das half, so waren doch noch Flüge verfügbar und ich hoffe, dass ich möglichst günstig nach Malaysia komme. Also schrieb ich noch Meike an, um zu erfahren, wann es ihr am besten passt. Gegen Mittag bin ich alleine Nudeln essen gegangen, da die mit 10 ¥ günstiger sind und mindestens genauso satt machen, wie unten in der Kantine. Zum anderen schmecken diese auch wirklich klasse. Nach dem Essen habe ich mich dann an die Testfälle begeben und die Kommunikation zum Reisebüro aufrecht gehalten. Da dieses nun keinen Sitzplatz für mich für den Abflug in Kuala Lumpur finden konnte, der Hinflug aber nun gebucht ist, muss ich jetzt erstmal bis morgen warten.
Mit den letzten Testfällen kam ich nicht wirklich klar und ich benötigte ca. 1 Stunde, bis ich überhaupt verstand, was ich tun sollte. Vielleicht liegt das auch an der Erkältung, ich weiß nicht. Jedenfalls habe ich heute auch diese Testfälle abschließen können und dann die Fehler noch in den lokalen Fehlermanager eingetragen. Gegen Abend hatte ich dann die MSN-Adresse von JingZe vom Tanzen bekommen und nachdem Sie aus der Schule gekommen war, haben wir recht lange miteinander gechattet. Sie ist Mandarin-Lehrerin und liebt es zu tanzen. Sie ist ein paar Monate älter als ich und hat im Moment keinen Freund und Tanzpartner. Vielleicht gehen wir mal zusammen was essen. Jedenfalls hat es viel Spaß gemacht sich mit ihr zu unterhalten. Zwischenzeitlich ist dann noch jemand aus der Abteilung zu mir rübergekommen, um sich mir vorzustellen und sich ein wenig mit mir zu unterhalten. Sein Name ist Jack und sein Englisch ist nicht das Beste. Es ist immer besonders anstrengend, wenn man sich mit solchen Leuten unterhält. Er kam zweimal rüber und wir haben uns jeweils recht lange unterhalten. Gegen Abend, als ich meine Arbeit abgeschlossen hatte, sind wir beide dann gemeinsam zur Bahn gelaufen und mit der Bahn nach Hause gefahren, da wir bis Beiyuan den gleichen Weg hatten, wo er dann ausstieg. Eigentlich wollte ich ja etwas Chinesisch lernen und in der Bahn meinen Blog weiterschreiben, aber so habe ich eben die Zeit mit ihm verbracht. Dann konnte ich für zwei Haltestellen noch ein wenig an meinen Blog weiterschreiben. In ShaoYaoJu angekommen habe ich mir ein kleines Essen auf der Straße geholt und mir neues Obst für 22 ¥ geholt. Leider haben die keine Bananen mehr, aber ich denke auch, dass es im Moment nicht die richtige Zeit dafür ist. Zu Hause habe ich dann noch den Blog für die letzten beiden Tage und heute geschrieben, so dass ich den morgen nur noch in der Bahn kontrollieren muss und den dann zwischenzeitlich auf der Arbeit ins Internet stellen kann. Schließlich wird es morgen ziemlich anstrengend sein, wenn ich nur die Dokumentation lesen soll und man von mir verlangt möglichst 50 Seiten pro Tag zu lesen. Ich weiß nicht. Ich wollte eigentlich warm duschen, aber da ich auch ins Bett wollte, hatte ich mich mit einer wirklich lauwarmen Dusche zufriedengeben müssen.
Mit den letzten Testfällen kam ich nicht wirklich klar und ich benötigte ca. 1 Stunde, bis ich überhaupt verstand, was ich tun sollte. Vielleicht liegt das auch an der Erkältung, ich weiß nicht. Jedenfalls habe ich heute auch diese Testfälle abschließen können und dann die Fehler noch in den lokalen Fehlermanager eingetragen. Gegen Abend hatte ich dann die MSN-Adresse von JingZe vom Tanzen bekommen und nachdem Sie aus der Schule gekommen war, haben wir recht lange miteinander gechattet. Sie ist Mandarin-Lehrerin und liebt es zu tanzen. Sie ist ein paar Monate älter als ich und hat im Moment keinen Freund und Tanzpartner. Vielleicht gehen wir mal zusammen was essen. Jedenfalls hat es viel Spaß gemacht sich mit ihr zu unterhalten. Zwischenzeitlich ist dann noch jemand aus der Abteilung zu mir rübergekommen, um sich mir vorzustellen und sich ein wenig mit mir zu unterhalten. Sein Name ist Jack und sein Englisch ist nicht das Beste. Es ist immer besonders anstrengend, wenn man sich mit solchen Leuten unterhält. Er kam zweimal rüber und wir haben uns jeweils recht lange unterhalten. Gegen Abend, als ich meine Arbeit abgeschlossen hatte, sind wir beide dann gemeinsam zur Bahn gelaufen und mit der Bahn nach Hause gefahren, da wir bis Beiyuan den gleichen Weg hatten, wo er dann ausstieg. Eigentlich wollte ich ja etwas Chinesisch lernen und in der Bahn meinen Blog weiterschreiben, aber so habe ich eben die Zeit mit ihm verbracht. Dann konnte ich für zwei Haltestellen noch ein wenig an meinen Blog weiterschreiben. In ShaoYaoJu angekommen habe ich mir ein kleines Essen auf der Straße geholt und mir neues Obst für 22 ¥ geholt. Leider haben die keine Bananen mehr, aber ich denke auch, dass es im Moment nicht die richtige Zeit dafür ist. Zu Hause habe ich dann noch den Blog für die letzten beiden Tage und heute geschrieben, so dass ich den morgen nur noch in der Bahn kontrollieren muss und den dann zwischenzeitlich auf der Arbeit ins Internet stellen kann. Schließlich wird es morgen ziemlich anstrengend sein, wenn ich nur die Dokumentation lesen soll und man von mir verlangt möglichst 50 Seiten pro Tag zu lesen. Ich weiß nicht. Ich wollte eigentlich warm duschen, aber da ich auch ins Bett wollte, hatte ich mich mit einer wirklich lauwarmen Dusche zufriedengeben müssen.
Montag, 14. Januar 2008 – Die Erkältung ist da
Heute bin ich erst gegen 10 Uhr aufgestanden und nun hat die Erkältung ihren Höhepunkt erreicht. Ich fühlte mich mies, da ich aber auf der Arbeit noch die Fehler in das Kundensystem eintragen wollte, hatte ich beschlossen, dass ich doch zur Arbeit gehe. Auf dem Markt habe ich mir kurz mein Frühstück gekauft und in der Bahn den Blog gelesen.
Hier wird gerade der Transfergang und Zugang zur Linie 12 gebaut:
Auf der Arbeit stellte man fest, dass es mir wohl nicht so gut gehe, da ich sonst immer ohne Pulli rumlaufe und mir warm ist. Nun laufe ich aber mit Mütze und Pulli rum und meine Stimme ist belegt. Ich freue mich schon auf das erste heiße Wasser in meinem Glas und ggf. mit Honig. Außerdem hat mir Michael bestätigt, dass es kälter geworden ist. Er meinte laut Wetterbericht ist es Nachts wohl im Moment so -10°C kalt. Also deswegen empfinde ich es an der Haltestelle im Moment so unheimlich kalt, wo es mir vorher nichts ausgemacht hat. Hinzu kommt dann natürlich noch die Erkältung. Heute habe ich mich damit beschäftigt, dass ich zum einen den Flug nach Malaysia buche, was sich als schwieriger herausstellte als gedacht. Die Kommunikation mit der Reisebüroperson war nicht einwandfrei. Die Kommunikation zog sich so hin, dass ich am Abend leider keine Antwort mehr bekam. Also musste ich mit der Antwort bis zum nächsten Tag warten. Mit Michael war ich dann mal das neue alte Restaurant unten ausprobieren und es war für mehr Geld tatsächlich weniger Essen. Die Auswahl war besser, aber so viel hat sich nun auch nicht geändert. Also habe ich beschlossen für Mittwoch mal mit einer größeren Gruppe Mittags essen zu gehen, da das effektiver ist, für mich natürlich auch günstiger und man eine noch größere Auswahl hat.
Im Prinzip habe ich heute dann auf der Arbeit E-Mails geschrieben und die Fehler ins Kundensystem übertragen. Mittags habe ich sogar ein kurzes Nickerchen gehalten, was laut Michael für mich ja überhaupt nicht typisch ist. Aber damit ging es mir dann an dem Tag auch besser. Der Englischunterricht viel heute aus, deswegen habe ich die restliche Zeit auf der Arbeit verbracht. Gegen Abend habe ich dann mit Erica vom Salsa ein wenig gechattet, die mich gerne als Tanzpartner haben möchte und ich werde mal gucken, wie das so klappt, denn beim Salsa ist es auch mal nett, wenn man andere Tanzpartner hat. Sie kann jedenfalls wirklich gut tanzen. Sie war übrigens am Sonntag nur noch bis 23.30, also ganze 15 Minuten länger als ich dagewesen. Nach dem Chat und dem Ende meiner Arbeit hatte ich beschlossen einfach nur noch nach Hause zu fahren und mich ins Bett zu legen. Das Judo habe ich dann abgesagt, da es mit der Erkältung einfach keinen Sinn macht, meinen Körper noch weiter zu schwächen.
Hier wird gerade der Transfergang und Zugang zur Linie 12 gebaut:
Auf der Arbeit stellte man fest, dass es mir wohl nicht so gut gehe, da ich sonst immer ohne Pulli rumlaufe und mir warm ist. Nun laufe ich aber mit Mütze und Pulli rum und meine Stimme ist belegt. Ich freue mich schon auf das erste heiße Wasser in meinem Glas und ggf. mit Honig. Außerdem hat mir Michael bestätigt, dass es kälter geworden ist. Er meinte laut Wetterbericht ist es Nachts wohl im Moment so -10°C kalt. Also deswegen empfinde ich es an der Haltestelle im Moment so unheimlich kalt, wo es mir vorher nichts ausgemacht hat. Hinzu kommt dann natürlich noch die Erkältung. Heute habe ich mich damit beschäftigt, dass ich zum einen den Flug nach Malaysia buche, was sich als schwieriger herausstellte als gedacht. Die Kommunikation mit der Reisebüroperson war nicht einwandfrei. Die Kommunikation zog sich so hin, dass ich am Abend leider keine Antwort mehr bekam. Also musste ich mit der Antwort bis zum nächsten Tag warten. Mit Michael war ich dann mal das neue alte Restaurant unten ausprobieren und es war für mehr Geld tatsächlich weniger Essen. Die Auswahl war besser, aber so viel hat sich nun auch nicht geändert. Also habe ich beschlossen für Mittwoch mal mit einer größeren Gruppe Mittags essen zu gehen, da das effektiver ist, für mich natürlich auch günstiger und man eine noch größere Auswahl hat.
Im Prinzip habe ich heute dann auf der Arbeit E-Mails geschrieben und die Fehler ins Kundensystem übertragen. Mittags habe ich sogar ein kurzes Nickerchen gehalten, was laut Michael für mich ja überhaupt nicht typisch ist. Aber damit ging es mir dann an dem Tag auch besser. Der Englischunterricht viel heute aus, deswegen habe ich die restliche Zeit auf der Arbeit verbracht. Gegen Abend habe ich dann mit Erica vom Salsa ein wenig gechattet, die mich gerne als Tanzpartner haben möchte und ich werde mal gucken, wie das so klappt, denn beim Salsa ist es auch mal nett, wenn man andere Tanzpartner hat. Sie kann jedenfalls wirklich gut tanzen. Sie war übrigens am Sonntag nur noch bis 23.30, also ganze 15 Minuten länger als ich dagewesen. Nach dem Chat und dem Ende meiner Arbeit hatte ich beschlossen einfach nur noch nach Hause zu fahren und mich ins Bett zu legen. Das Judo habe ich dann abgesagt, da es mit der Erkältung einfach keinen Sinn macht, meinen Körper noch weiter zu schwächen.
Sonntag, 13. Januar 2008 – Zimmersaubermachen, Salsatanzen mit JingZe und Erica
Heute habe ich zwar bis ca. 14 Uhr schlafen können, da ich jedoch unheimlich schlecht geschlafen habe und nun krank bin, war ich schon gegen 13 Uhr wieder wach. Deshalb habe ich beschlossen heute einfach mal mein Zimmer aufzuräumen und meine Papiere zu sortieren. Dafür habe ich dann den ganzen Tag gebraucht. Außerdem habe ich dann noch an meinem Blog weitergeschrieben, denn das nimmt auch immer viel Zeit in Anspruch. Gegen Abend bin ich dann zum Salsa-Tanzen gefahren und Michael und Francois haben mir beide abgesagt. Da ich noch nicht wirklich etwas gegessen hatte, bin ich bei KFC gewesen und habe mir kurzerhand etwas geholt. Ich finde es immer doof alleine zu Essen, aber was will man machen. Beim Salsa habe ich dann JingZe kennengelernt, bei der ich nicht sicher war, ob es nicht doch Erica ist, mit der ich eigentlich um 21.30 Uhr verabredet war.
Hier nochmal die richtig gute Live-Band:
Außerdem habe ich einen guten Tänzer gesehen, der diversen Damen fasst die Arbeit vor Arroganz gebrochen hatte. Er konnte tanzen und war auch gut, jedoch viel zu grob meiner Meinung nach. Mit JingZe habe ich dann hauptsächlich an dem Abend getanzt, bis Erica um kurz vor 23 Uhr eintraf. Diese kam verspätet an, da sie noch zu Hause so einiges zu erledigen hatte. Wir haben dann noch ganze 20 Minuten getanzt und dann bin ich mit dem Bus 113 und der letzten Bahn wieder nach Hause gefahren. Zu Hause angekommen habe ich dann kein Krafttraining mehr gemacht, da ich mich einfach mies fühlte. Zum Glück ist mir vom Salsa-Tanzen warm geworden, so ließ es sich im Bus aushalten, denn der 113 war wieder eiskalt.
Hier nochmal die richtig gute Live-Band:
Außerdem habe ich einen guten Tänzer gesehen, der diversen Damen fasst die Arbeit vor Arroganz gebrochen hatte. Er konnte tanzen und war auch gut, jedoch viel zu grob meiner Meinung nach. Mit JingZe habe ich dann hauptsächlich an dem Abend getanzt, bis Erica um kurz vor 23 Uhr eintraf. Diese kam verspätet an, da sie noch zu Hause so einiges zu erledigen hatte. Wir haben dann noch ganze 20 Minuten getanzt und dann bin ich mit dem Bus 113 und der letzten Bahn wieder nach Hause gefahren. Zu Hause angekommen habe ich dann kein Krafttraining mehr gemacht, da ich mich einfach mies fühlte. Zum Glück ist mir vom Salsa-Tanzen warm geworden, so ließ es sich im Bus aushalten, denn der 113 war wieder eiskalt.
Samstag, 12. Januar 2008 – Essen mit Kris, Austausch mit Ben und Sanlitun mit Francois
Heute habe ich dann nur bis 12 Uhr geschlafen, um mit ein wenig dösen auch pünktlich zu meiner Verabredung mit Ashley zu kommen. Nachdem ich dann noch ein kleines Frühsporttraining gemacht hatte, konnte es nach kurzem Frühstück zum Café gehen. Dort habe ich dann mit Ashley die Klausuren alle durchgesprochen und gegen 16 Uhr waren wir dann ungefähr fertig gewesen. In der Zwischenzeit ist auch noch Ahmet vorbeigekommen, der mir nun mitteilte, dass er wieder zwei Sprachpartner hat und er somit genügend ausgelastet ist. Dann hat sich das also auch erledigt. Bevor sich Ashleys und meine Wege trennten warteten wir noch auf Kelly. Die Zeit überbrückten wir damit, dass Ashley mir zwei Texte vorlas, damit ich mir einmal ihre Aussprache vornehmen konnte. Nach dem Unterricht bin ich dann noch einkaufen gefahren und habe Kris gefragt, ob wir zusammen später etwas zu Abend essen. Da er noch arbeiten war, wollten wir uns gegen 19 Uhr treffen. Zu Hause angekommen habe ich mich dann für 2 Stunden nochmal hingelegt, weil ich mich einfach nur platt fühlte.
Dann gegen 18.40 Uhr trafen Kris und ich uns vor dem Haus und er erzählte mir von den geänderten Plänen mit seiner Kamera, dass er sich jetzt erstmal keine kaufen wird und somit das Geld für andere Sachen wie Klamotten verplant hat. Dann entführte er mich zu einem Restaurant, damit ich einmal diverse Teigtaschen und ein Nudelgericht probieren kann. Natürlich war das nicht genügend für mich, aber bescheiden wie ich bin, reichte das in seiner Anwesenheit vollkommen aus, wo er mich doch eingeladen hat. Die Teigtaschen und das Nudelgericht waren sehr lecker gewesen und in der Zwischenzeit erzählte er mir, wie das so mit dem Verhandeln seiner Klamotten gelaufen ist, wie er z.B. gute Jeans für umgerechnet 8 € bekommen hatte. Ich werde mir vllt. auch ein paar Klamotten holen, wenn ich am Ende noch Geld über habe. Wir werden sehen. Auf dem Rückweg hat er sich dann noch ein Soundsystem für 150 ¥ gekauft und das haben wir dann bei ihm zu Hause erst einmal ausprobiert. Nachdem wir dann noch über diverse Bands und Musikrichtungen gesprochen hatten, verabschiedete ich mich um 21 Uhr, damit ich noch ein wenig Zeit hatte, bevor ich nach Sanlitun aufbreche.
Auf dem Rückweg nach oben schaute ich bei Ben vorbei, da ich vielleicht dieses Mal Glück habe und er da ist. Schließlich wollte ich doch nur seine Bilder von der Großen Mauer haben. Und tatsächlich er war da. Also habe ich mir kurz seine Bilder gezogen, bin nach oben, habe sie transferiert und bin mit den Bilder von Jonathan wieder nach unten. Dann haben wir uns noch über seinen nicht mehr allzu lange verweilenden Aufenthalt hier in Beijing unterhalten und über meine Erlebnisse mit mehr Geld und dem Vorschlag, dass ich doch meinen Arbeitsvertrag verlängern soll. Er meinte daraufhin, dass ich dann ja so Sachen wie die Flugumbuchung von der Firma bezahlen lassen könne, wenn die mich schließlich noch länger behalten möchten. Das sind natürlich auch wieder neue Optionen. Außerdem meinte er, ich solle die drei Städte, die ich hier um Beijing besichtigen wolle, in einer Woche abreisen und sozusagen eine Rundreise machen, da es günstiger wäre. Mehr als 2 Tage pro Stadt würde ich nicht brauchen. Vielleicht kann ich mir somit Zeit sparen und das mit der Firma verhandeln. Wer weiß. Ich muss mich da echt mal im Detail hinsetzen und mir da mal einen detaillierten Plan erstellen.
Im Anschluss ging es auf nach Sanlitun und zwar mit dem Bus. Da es mir heute Morgen nicht so sonderlich gut nach der Nacht ging, dachte ich, dass ein Bier auf dem Hinweg vollkommen genug sei. An der Bushaltestelle AnDingMen musste ich dann wieder auf den 113 warten und irgendwie habe ich das Gefühl, dass es wieder kälter geworden ist. Schon heute Morgen empfand ich es als sehr kalt. Der 113 war mal wieder nicht beheizt gewesen und so beschloss ich stehen zu bleiben. In Sanlitun angekommen war Francois noch nicht da, dafür habe ich Shirley mit ihrem Freund getroffen. Wir haben uns jedoch erstmal überhaupt nicht unterhalten. Gegen 1 Uhr kreuzte dann Francois mit seiner Freundin auf, die vorher in der Nanjie Bar gewesen sind, wo aber überhaupt nichts los war.
(Francois und Yaya)
Wir sind dann bis 4 Uhr in der Kai Bar geblieben. Zwischenzeitlich bin ich mal mit einem anderen Mädel in die Shootersbar gegangen, da sie aber ziemlich schnell müde war und immer auf ihre Freundin, die sie nachher im Stich gelassen hatte, Acht gegeben hatte, bin ich wieder zurück in die Kai Bar, da es dort mit Francois und Yaya mehr Spaß machte. Unter anderem hatte ich dann auch mal ein paar Worte mit Shirley gewechselt.
Sie schien heute aber nicht ganz so gut drauf zu sein.
Nachher sind Francois, Yaya und ich in die Shootersbar und dort haben Yaya und ich noch schön Salsa, Merengue oder ähnliches getanzt. Da dort dann aber auch Schluss war, ging es in die Cheers-Bar in der Sofia und ich uns das erste Mal kennengelernt hatten. Dort habe ich dann mit einigen anderen wunderbar getanzt und ein Typ meinte, ich solle ihm mal Privatunterricht im Tanzen geben. Das Kompliment fand ich nett. Um 7 Uhr war ich dann zu Hause und froh, dass ich im Bett lag. Der Bus 113 am Morgen war wieder unheimlich kalt gewesen. Ich habe auch das Gefühl, dass ich krank werde. :(
Dann gegen 18.40 Uhr trafen Kris und ich uns vor dem Haus und er erzählte mir von den geänderten Plänen mit seiner Kamera, dass er sich jetzt erstmal keine kaufen wird und somit das Geld für andere Sachen wie Klamotten verplant hat. Dann entführte er mich zu einem Restaurant, damit ich einmal diverse Teigtaschen und ein Nudelgericht probieren kann. Natürlich war das nicht genügend für mich, aber bescheiden wie ich bin, reichte das in seiner Anwesenheit vollkommen aus, wo er mich doch eingeladen hat. Die Teigtaschen und das Nudelgericht waren sehr lecker gewesen und in der Zwischenzeit erzählte er mir, wie das so mit dem Verhandeln seiner Klamotten gelaufen ist, wie er z.B. gute Jeans für umgerechnet 8 € bekommen hatte. Ich werde mir vllt. auch ein paar Klamotten holen, wenn ich am Ende noch Geld über habe. Wir werden sehen. Auf dem Rückweg hat er sich dann noch ein Soundsystem für 150 ¥ gekauft und das haben wir dann bei ihm zu Hause erst einmal ausprobiert. Nachdem wir dann noch über diverse Bands und Musikrichtungen gesprochen hatten, verabschiedete ich mich um 21 Uhr, damit ich noch ein wenig Zeit hatte, bevor ich nach Sanlitun aufbreche.
Auf dem Rückweg nach oben schaute ich bei Ben vorbei, da ich vielleicht dieses Mal Glück habe und er da ist. Schließlich wollte ich doch nur seine Bilder von der Großen Mauer haben. Und tatsächlich er war da. Also habe ich mir kurz seine Bilder gezogen, bin nach oben, habe sie transferiert und bin mit den Bilder von Jonathan wieder nach unten. Dann haben wir uns noch über seinen nicht mehr allzu lange verweilenden Aufenthalt hier in Beijing unterhalten und über meine Erlebnisse mit mehr Geld und dem Vorschlag, dass ich doch meinen Arbeitsvertrag verlängern soll. Er meinte daraufhin, dass ich dann ja so Sachen wie die Flugumbuchung von der Firma bezahlen lassen könne, wenn die mich schließlich noch länger behalten möchten. Das sind natürlich auch wieder neue Optionen. Außerdem meinte er, ich solle die drei Städte, die ich hier um Beijing besichtigen wolle, in einer Woche abreisen und sozusagen eine Rundreise machen, da es günstiger wäre. Mehr als 2 Tage pro Stadt würde ich nicht brauchen. Vielleicht kann ich mir somit Zeit sparen und das mit der Firma verhandeln. Wer weiß. Ich muss mich da echt mal im Detail hinsetzen und mir da mal einen detaillierten Plan erstellen.
Im Anschluss ging es auf nach Sanlitun und zwar mit dem Bus. Da es mir heute Morgen nicht so sonderlich gut nach der Nacht ging, dachte ich, dass ein Bier auf dem Hinweg vollkommen genug sei. An der Bushaltestelle AnDingMen musste ich dann wieder auf den 113 warten und irgendwie habe ich das Gefühl, dass es wieder kälter geworden ist. Schon heute Morgen empfand ich es als sehr kalt. Der 113 war mal wieder nicht beheizt gewesen und so beschloss ich stehen zu bleiben. In Sanlitun angekommen war Francois noch nicht da, dafür habe ich Shirley mit ihrem Freund getroffen. Wir haben uns jedoch erstmal überhaupt nicht unterhalten. Gegen 1 Uhr kreuzte dann Francois mit seiner Freundin auf, die vorher in der Nanjie Bar gewesen sind, wo aber überhaupt nichts los war.
(Francois und Yaya)
Wir sind dann bis 4 Uhr in der Kai Bar geblieben. Zwischenzeitlich bin ich mal mit einem anderen Mädel in die Shootersbar gegangen, da sie aber ziemlich schnell müde war und immer auf ihre Freundin, die sie nachher im Stich gelassen hatte, Acht gegeben hatte, bin ich wieder zurück in die Kai Bar, da es dort mit Francois und Yaya mehr Spaß machte. Unter anderem hatte ich dann auch mal ein paar Worte mit Shirley gewechselt.
Sie schien heute aber nicht ganz so gut drauf zu sein.
Nachher sind Francois, Yaya und ich in die Shootersbar und dort haben Yaya und ich noch schön Salsa, Merengue oder ähnliches getanzt. Da dort dann aber auch Schluss war, ging es in die Cheers-Bar in der Sofia und ich uns das erste Mal kennengelernt hatten. Dort habe ich dann mit einigen anderen wunderbar getanzt und ein Typ meinte, ich solle ihm mal Privatunterricht im Tanzen geben. Das Kompliment fand ich nett. Um 7 Uhr war ich dann zu Hause und froh, dass ich im Bett lag. Der Bus 113 am Morgen war wieder unheimlich kalt gewesen. Ich habe auch das Gefühl, dass ich krank werde. :(
Freitag, 11. Januar 2008 – Erhöhtes Gehalt, Zwischenprojekt
Die Nacht habe ich nicht sonderlich gut geschlafen und so hatte ich es geschafft, dass ich ca. eine halbe Stunde früher am Bahnhof war. Also blieb mir genügend Zeit noch mein Laptop am anderen Arbeitsplatz abzuholen. Dort habe ich mich dann mit George unterhalten, was so gestern passiert war und was ich nun für meine Urlaubszeit während des Frühlingsfestes geplant habe. Dann bin ich an meinen normalen Arbeitsplatz, da ich heute wieder eine Menge zu tun habe. Dort angekommen war die Überraschung groß, als ich beim E-Mailabrufen eine E-Mail von Sarah bekommen hatte, die mir mitteilte, dass meine Arbeit sehr zufriedenstellend ist und sie ab diesem Monat inklusive einen Bonus von 2000 ¥ für mich haben und dies auch schon der HR-Abteilung mitgeteilt worden ist. Ich war begeistert. Ich verdiene jetzt 150 % mehr!!! Also ganze 6000 ¥. Damit hat sich das Gespräch gestern mit Tom doch richtig gelohnt und ich hätte auch nicht gedacht, dass es so schnell mit der Umsetzung geht. Dann ist Amy mit dem englischen und dem deutschen Text gekommen, den ich überprüfen sollte. Eigentlich hatte ich ja damit gerechnet, dass ich den erst am Nachmittag bekomme, wie sie es gestern gesagt hatte, aber so war es natürlich noch besser. Überraschenderweise waren es dann anstelle von 8 Seiten und einem Text ganze 24 Seiten und 3 Texte. Nun gut, daran habe ich mich hier in China schon gewöhnt, dass es immer anders kommt und immer als man denkt. Danach haben wir dann unser wöchentliches Meeting gehabt und dieses Mal haben wir erst mit dem für Michael und mich wichtigen Teil begonnen, damit wir die anschließende Zeit für die Arbeit nutzen konnten. Schließlich haben wir von dem Meeting im Chinesisch nichts. Im Meeting wurde dann erstmal das weitere Vorgehen besprochen mit allen weiteren Terminen, ob wir die Deadline bis Montag einhalten können und wie der Arbeitsstand im Moment ausschaut. Dann habe ich mal nach der Länge des Projektes gefragt, weil ich angeblich nur für 3 Monate hier sein solle und ich erwähnte dann mal so zufällig, dass ich eigentlich nur bis zum 8.4.2008 hier arbeite und danach dann die Firma verlasse. Da waren alle auf einmal sehr überrascht und man fragte mich, ob ich nicht meinen Aufenthalt bis Ende April verlängern könne. Damit hatte ich jetzt natürlich nicht gerechnet. Dann war das Meeting beendet und ich konnte mich an das Dokument von Amy begeben. Ich überprüfte es am Anfang sorgfältig, ob die Übersetzungen auch korrekt waren, da dies aber länger dauern würde und Amy meinte, ich solle es nur lesen, hatte ich beschlossen auch nur dieses zu tun. Schließlich sollte ich möglichst heute damit fertig werden.
Hier mal ein paar Bilder meiner Arbeitskollegen:
(Heidi und Eric, der leider etwas sehr schlecht getroffen ist)
(Yang Lu, Michael und ich)
Beim Mittagessen habe ich mich mit Michael über die Möglichkeit der Verlängerung meines Vertrages unterhalten. Er meinte, dass ich dann eventuell besondere Forderungen stellen könne und ich solle doch mal kalkulieren, wie lange ich denn wirklich für meine noch nicht feststehenden Reiseziele brauche, um dann das Ganze einmal abzuwägen. Im Anschluss ans Essen habe ich dann die Überprüfung des Dokuments abgeschlossen. Allen hatte eine E-Mail an Amy geschrieben, dass ich für das Dokument leider keine Zeit habe, jedoch auch viel zu spät, da ich damit schon fertig war. Also kamen Amanda und Amy nach unten, um mit Allen darüber zu reden und bevor sie wieder nach oben verschwinden konnten, gab ich ihr das korrigierte Dokument zurück und wies sie auf diverse Probleme hin. Dann habe ich mich weiter mit meinen Testfällen beschäftigt und Michael hatte mir ganze 17 Testfälle abgenommen, die alle ohne irgendwelche Fehler verlaufen waren. Ich hatte bei meinen Testfällen dann ca. 75 % nicht ausführbare Testfälle gehabt, so dass ich das Testen heute abschließen konnte. Gegen Abend funktionierte dann der externe Fehlermanager wieder und so beantragte ich heute wieder ein Overtime-Dinner.
Dort habe ich dann unter anderem Asia und Mr. Chen aus meinem Unterricht getroffen und verwunderlicher Weise war Yang Lu mit beim Essen dabei. Der Umbau der Kantine hatte begonnen, so dass ich mal gespannt bin, wie das am Montag alles verlaufen wird. Zurück auf der Arbeit habe ich dann die restlichen Fehler beim Kunden im System angepasst und noch ein paar E-Mails beantwortet. Gegen 22 Uhr war ich dann an der Bahn gewesen und zu Hause angekommen habe ich mich kurz frisch gemacht und bin nach Sanlitun losgezogen. Dort habe ich dann in der Kai-Bar Francois wiedergetroffen, was eine totale Überraschung war. Außerdem war auch Sofia in der Bar die mich erst erkannte, als ich vor ihr stand. Mit Francois bin ich dann später noch in die Nanjie Bar gegangen, wo es deutlich besser war und die Nacht war gegen 6 Uhr für mich zu Ende, da ich mit dem ersten Bus nach Hause gefahren bin. Ich habe mich unheimlich viel mit Francois in dieser Nacht unterhalten und wir beide hatten einen richtig guten Abend, auch wenn ich zwischendurch meinen mal so richtig müde gewesen bin.
Hier mal ein paar Bilder meiner Arbeitskollegen:
(Heidi und Eric, der leider etwas sehr schlecht getroffen ist)
(Yang Lu, Michael und ich)
Beim Mittagessen habe ich mich mit Michael über die Möglichkeit der Verlängerung meines Vertrages unterhalten. Er meinte, dass ich dann eventuell besondere Forderungen stellen könne und ich solle doch mal kalkulieren, wie lange ich denn wirklich für meine noch nicht feststehenden Reiseziele brauche, um dann das Ganze einmal abzuwägen. Im Anschluss ans Essen habe ich dann die Überprüfung des Dokuments abgeschlossen. Allen hatte eine E-Mail an Amy geschrieben, dass ich für das Dokument leider keine Zeit habe, jedoch auch viel zu spät, da ich damit schon fertig war. Also kamen Amanda und Amy nach unten, um mit Allen darüber zu reden und bevor sie wieder nach oben verschwinden konnten, gab ich ihr das korrigierte Dokument zurück und wies sie auf diverse Probleme hin. Dann habe ich mich weiter mit meinen Testfällen beschäftigt und Michael hatte mir ganze 17 Testfälle abgenommen, die alle ohne irgendwelche Fehler verlaufen waren. Ich hatte bei meinen Testfällen dann ca. 75 % nicht ausführbare Testfälle gehabt, so dass ich das Testen heute abschließen konnte. Gegen Abend funktionierte dann der externe Fehlermanager wieder und so beantragte ich heute wieder ein Overtime-Dinner.
Dort habe ich dann unter anderem Asia und Mr. Chen aus meinem Unterricht getroffen und verwunderlicher Weise war Yang Lu mit beim Essen dabei. Der Umbau der Kantine hatte begonnen, so dass ich mal gespannt bin, wie das am Montag alles verlaufen wird. Zurück auf der Arbeit habe ich dann die restlichen Fehler beim Kunden im System angepasst und noch ein paar E-Mails beantwortet. Gegen 22 Uhr war ich dann an der Bahn gewesen und zu Hause angekommen habe ich mich kurz frisch gemacht und bin nach Sanlitun losgezogen. Dort habe ich dann in der Kai-Bar Francois wiedergetroffen, was eine totale Überraschung war. Außerdem war auch Sofia in der Bar die mich erst erkannte, als ich vor ihr stand. Mit Francois bin ich dann später noch in die Nanjie Bar gegangen, wo es deutlich besser war und die Nacht war gegen 6 Uhr für mich zu Ende, da ich mit dem ersten Bus nach Hause gefahren bin. Ich habe mich unheimlich viel mit Francois in dieser Nacht unterhalten und wir beide hatten einen richtig guten Abend, auch wenn ich zwischendurch meinen mal so richtig müde gewesen bin.
Donnersag, 10. Januar 2008 – Post aus Deutschland, Gespräch mit dem Chef, Einzeltraining
Heute bin ich wieder mit dem Fahrrad zur Bahn gefahren, da ich ja beabsichtigte am Abend zum Judo zu fahren. Auf der Arbeit angekommen habe ich erst einmal meine E-Mais abgerufen und siehe da, Amanda hatte mir eine E-Mail geschrieben, dass ich Post bekommen habe. Also habe ich mich dann gegen Mittag, nachdem ich dann einige Fehler von Heidi und Michael kontrolliert und bestätigt hatte, in den dritten Stock begeben, um meine Post bei Amanda abzuholen. Als erstes bin ich aber mein Geld bei Susan abholen gegangen, denn ich sollte ja noch Geld für das Visum zurückbekommen. Von Amanda habe ich dann den Brief bekommen, der von Julia aus Deutschland kommt. Ich habe mich riesig gefreut, hatte aber erstmal keine Zeit gehabt die Karte wirklich zu lesen. Wenn ich schon einmal oben bin, habe ich mich zu An an den Platz begeben, mit ihr ein wenig gequatscht und ihr beim Download des MSN Live Messengers zu helfen. Nachdem ich das dann hinbekommen hatte, kam Amanda mit Amy auf mich zu, da sie mir noch mitteilen wollte, dass sie gerade Allen mitgeteilt hat, dass sie noch ein weiteres wichtiges Projekt für mich haben, dass dann am Freitag innerhalb eines halben Tages kontrolliert werden muss. Ich wusste nicht wie mir geschieht, da ich für so etwas im Moment überhaupt keine Zeit habe. Deswegen habe ich mich erstmal vorsichtig geäußert und gesagt, dass ich mit Allen Rücksprache halten muss.
Da An heute schon mit jemand anderem zum Essen verabredet war, bin ich wieder mit Michael essen gewesen. Wir haben uns dann über mein Problem mit dem Überarbeiten unterhalten und so habe ich dann den Entschluss gefasst, dass ich noch heute mit Tom sprechen werde. Schließlich findet heute endlich wieder eine Unterrichtseinheit mit Echo, Johnson, Bill und George statt. Gegen Nachmittag habe ich dann erstmal versucht weiter meine Testfälle abzuarbeiten, was mir leider nicht so wirklich gelingen sollte. Ich habe im Prinzip mehr Zeit mit irgendwelchen anderen Aufgaben verbracht, als mich mit den Testfällen zu beschäftigen. Außerdem war ich gespannt, ob Allen auf mich zukommen wird oder nicht, da es nicht das erste Mal wäre, dass er mich nicht informiert. Gegen Abend habe ich dann einfach mal meinen Tagesbericht losgeschickt und Allen mitgeteilt, dass es nett wäre, wenn er mich doch informieren würde, wenn etwas wichtiges und neues ansteht.
Dann ging es zum Unterricht ins andere Gebäude und da der Unterricht erst gegen 18 Uhr starten sollte, hatte ich eigentlich gedacht, dass ich die freie Zeit bis dahin noch nutzen könne, um mit Tom zu sprechen. Leider war das nicht möglich, da er kurz nach einem Meeting ins nächste überging. Also habe ich in der Zwischenzeit ZhanJia meine Personalausweiskopie gegeben, damit sie mir ein neues Bankkonto anlegen kann, denn die haben hier auf der Arbeit die Zusammenarbeit mit der Bank gewechselt und nun brauchen wir alle deswegen ein neues Bankkonto. Wenn George mich nicht darauf angesprochen hätte, hätte ich vielleicht am Ende des Monats überhaupt kein Geld bekommen. Das wäre richtig schlecht, wenn ich schon solche Pläne, wie nach Malaysia zu fliegen, habe. Dann konnte ich auch noch das Geld für die Fotos vom Visum einfordern und werde hoffentlich bald um weitere 35 ¥ reicher sein. :) Der Unterricht war super gewesen. Es waren George, Echo, Asia und Johnson anwesend und ich habe ihnen einmal unser Ausbildungssystem dargestellt, von der Schulzeit über die Studienzeit inklusive. Auch wenn alle ein wenig müde waren, war der Unterricht im Ganzen super.
Im Anschluss wollte ich eigentlich sofort zum Judo fahren, aber da Tom alleine in seinem Büro saß habe ich die Gelegenheit beim Schopfe gepackt und mich einfach mal mit ihm unterhalten. Er fragte mich auch direkt zu Beginn, wie meine Arbeit in der Abteilung verläuft und so habe ich ihm von dem Verlauf dort erzählt. Im Anschluss habe ich dann gefragt, ob es möglich wäre mehr Gehalt zu bekommen. “Er muss sich da mal mit Sarah und Gelon unterhalten”, war seine Antwort. Im Anschluss haben wir uns noch über seine aktuelle Arbeit, die Pläne der Firma und einiges Private unterhalten. Also ein geistiges Chillout für uns beide. Jetzt war ich natürlich unheimlich spät fürs Judo dran, also bin ich mit der Bahn nach Hause gefahren und überlegte, ob ich überhaupt noch zum Judo gehen solle, da es schon 21 Uhr war, schließlich hätte ich schon da sein müssen. Ich brauche den Sport, also habe ich mein Fahrrad ohne Pause zum Judo gefahren und war dort tatsächlich innerhalb von 20 Minuten gewesen. Also kann der Weg bis dahin keine 10 Kilometer sein. Dort angekommen konnte ich meinen Augen nicht trauen. Es waren nur Christine und Fred anwesend!!! Also haben Christine und ich eine komplette Privatstunde in Sachen Tai-otoshi bekommen. Auch wenn diese Unterrichtseinheit nicht sonderlich anstrengend war, war sie sehr effektiv. Christine und ich waren begeistert. Wir haben heute unheimlich viel gelernt. Gegen 23.30 Uhr war ich dann zu Hause und ich machte dann noch ein Krafttraining, um mein Soll einzuhalten, während eine Maschine Wäsche lief. Gegen 1 Uhr war ich dann im Bett.
Da An heute schon mit jemand anderem zum Essen verabredet war, bin ich wieder mit Michael essen gewesen. Wir haben uns dann über mein Problem mit dem Überarbeiten unterhalten und so habe ich dann den Entschluss gefasst, dass ich noch heute mit Tom sprechen werde. Schließlich findet heute endlich wieder eine Unterrichtseinheit mit Echo, Johnson, Bill und George statt. Gegen Nachmittag habe ich dann erstmal versucht weiter meine Testfälle abzuarbeiten, was mir leider nicht so wirklich gelingen sollte. Ich habe im Prinzip mehr Zeit mit irgendwelchen anderen Aufgaben verbracht, als mich mit den Testfällen zu beschäftigen. Außerdem war ich gespannt, ob Allen auf mich zukommen wird oder nicht, da es nicht das erste Mal wäre, dass er mich nicht informiert. Gegen Abend habe ich dann einfach mal meinen Tagesbericht losgeschickt und Allen mitgeteilt, dass es nett wäre, wenn er mich doch informieren würde, wenn etwas wichtiges und neues ansteht.
Dann ging es zum Unterricht ins andere Gebäude und da der Unterricht erst gegen 18 Uhr starten sollte, hatte ich eigentlich gedacht, dass ich die freie Zeit bis dahin noch nutzen könne, um mit Tom zu sprechen. Leider war das nicht möglich, da er kurz nach einem Meeting ins nächste überging. Also habe ich in der Zwischenzeit ZhanJia meine Personalausweiskopie gegeben, damit sie mir ein neues Bankkonto anlegen kann, denn die haben hier auf der Arbeit die Zusammenarbeit mit der Bank gewechselt und nun brauchen wir alle deswegen ein neues Bankkonto. Wenn George mich nicht darauf angesprochen hätte, hätte ich vielleicht am Ende des Monats überhaupt kein Geld bekommen. Das wäre richtig schlecht, wenn ich schon solche Pläne, wie nach Malaysia zu fliegen, habe. Dann konnte ich auch noch das Geld für die Fotos vom Visum einfordern und werde hoffentlich bald um weitere 35 ¥ reicher sein. :) Der Unterricht war super gewesen. Es waren George, Echo, Asia und Johnson anwesend und ich habe ihnen einmal unser Ausbildungssystem dargestellt, von der Schulzeit über die Studienzeit inklusive. Auch wenn alle ein wenig müde waren, war der Unterricht im Ganzen super.
Im Anschluss wollte ich eigentlich sofort zum Judo fahren, aber da Tom alleine in seinem Büro saß habe ich die Gelegenheit beim Schopfe gepackt und mich einfach mal mit ihm unterhalten. Er fragte mich auch direkt zu Beginn, wie meine Arbeit in der Abteilung verläuft und so habe ich ihm von dem Verlauf dort erzählt. Im Anschluss habe ich dann gefragt, ob es möglich wäre mehr Gehalt zu bekommen. “Er muss sich da mal mit Sarah und Gelon unterhalten”, war seine Antwort. Im Anschluss haben wir uns noch über seine aktuelle Arbeit, die Pläne der Firma und einiges Private unterhalten. Also ein geistiges Chillout für uns beide. Jetzt war ich natürlich unheimlich spät fürs Judo dran, also bin ich mit der Bahn nach Hause gefahren und überlegte, ob ich überhaupt noch zum Judo gehen solle, da es schon 21 Uhr war, schließlich hätte ich schon da sein müssen. Ich brauche den Sport, also habe ich mein Fahrrad ohne Pause zum Judo gefahren und war dort tatsächlich innerhalb von 20 Minuten gewesen. Also kann der Weg bis dahin keine 10 Kilometer sein. Dort angekommen konnte ich meinen Augen nicht trauen. Es waren nur Christine und Fred anwesend!!! Also haben Christine und ich eine komplette Privatstunde in Sachen Tai-otoshi bekommen. Auch wenn diese Unterrichtseinheit nicht sonderlich anstrengend war, war sie sehr effektiv. Christine und ich waren begeistert. Wir haben heute unheimlich viel gelernt. Gegen 23.30 Uhr war ich dann zu Hause und ich machte dann noch ein Krafttraining, um mein Soll einzuhalten, während eine Maschine Wäsche lief. Gegen 1 Uhr war ich dann im Bett.
Mittwoch, 09. Januar 2008 – Viele Testfälle abgearbeitet und Blog aktualisiert
Mittwoch wie gewöhnlich aufgestanden fand ein weiteres Meeting mit dem Kunden um 10 Uhr statt. Heidi und ich waren aus unserer Gruppe natürlich wieder einmal anwesend gewesen, um diverse Probleme zu melden. Das Meeting an sich ist gut verlaufen und nachdem meine Person nicht mehr von Nöten war, habe ich mich weiter an meine Testfälle begeben. Gegen Mittag bin ich dann mit Michael wieder essen gewesen, jedes Mal aufs Neue sehr nett sich mit ihm zu unterhalten. Sophia und Alina hatte mich dann am Nachmittag gefragt, ob ich nicht gegen Abend mit zum Basketballspielen kommen wolle. Ich verschob aufgrund meiner noch anstehenden Arbeit alles auf nächste Woche. Echo teilte mir mit, dass der Englischunterricht heute wieder ausfallen muss, da ihre Leute bis 20 Uhr beim Kunden bleiben müssen und da Annika heute für ihre Klausuren lernen wollte, habe ich beschlossen heute wieder Überstunden zu machen. Das Overtime-Dinner war heute in Gesellschaft von Scott sehr nett gewesen. Im Anschluss an das Essen ist er dann in ein anderes Vanceinfo (Worksoft) Gebäude gegangen, um dort Tischtennis zu spielen. Da konnte ich nicht “Nein” sagen und bin mitgegangen, auch wenn ich nur ca. 20 Minuten Zeit hatte. Aber es hatte total Spaß gemacht. Heute konnte ich innerhalb des Tages 49 Testfälle erledigen und sogar alle Fehler in den lokalen Fehlermanager hochladen. Da mir Anita nun schon die zweite E-Mail geschrieben hatte, auf die ich bisher nicht geantwortet hatte, habe ich mir am Abend mal 5 Minuten genommen, um ihr noch schnell zu antworten, dass alles in Ordnung ist und der Blog nun auch wieder aktualisiert sei. Schließlich hatte ich extra eine halbe Stunde für die Aktualisierung des Blogs heute eingeplant. Ich war eben in letzter Zeit so beschäftigt, dass mir keine wirkliche Zeit blieb, anderen zu schreiben, bzw. auf E-Mails zu antworten. Der Blog wurde dann mal eben für die knapp letzten zwei Wochen aktualisiert. Gegen 22.30 Uhr bin ich dann wieder nach Hause gefahren und in der Bahn habe ich einen Teil der Deutschbögen von Ashley korrigiert, damit ich ein wenig Zeit spare. Zu Hause habe ich dann die Intensität des Krafttrainings einfach mal erhöht. Ich habe beschlossen ab jetzt 200 Liegestütze und 500 Sit-Ups pro Tag zu machen. Es soll sich ja auch lohnen. Gegen 1 Uhr war ich dann im Bett gewesen.
Dienstag, 08. Januar 2008 – Malaysia oder doch China?
Heute bin ich dann wieder regulär auf der Arbeit gewesen. Nett zu berichten ist, dass wenn ich jetzt jedes Mal zu meinen Frühstückmachern komme, diese mich beide mittlerweile mit “Ni hao” begrüßen. Ist wahrscheinlich nicht ganz normal, dass jemand immer grüßt, wenn er ankommt.
Auf der Arbeit habe ich dann von Heidi erfahren, dass sich der Kunde über die Fehlerberichterstattung beschwert hat und wir doch die Fehler ab sofort in Funktions-, Translations- und Benutzerinterfacefehler trennen sollen. Da ich eigentlich keine Lust hatte, das noch für meine alten Fehler zu ändern, suchte ich nach einer guten Lösung. Da dies aber auch so in den Richtlinien des Kunden drinsteht, blieb mir nichts anderes übrig, als die Testfälle in diese drei Kategorien zu ändern und auch die Screenshots anzupassen. Das hatte mich dann wieder den halben Tag gekostet. Später habe ich die Fehler alle in das Kundensystem transferiert. Unter anderem habe ich dann noch geklärt, ob alle zum Unterricht kommen und da nur Bill teilnehmen konnte, sagte ich den Unterricht ab, da ich die Zeit sinnvoller für meine Arbeit nutzen konnte. Das Mittagessen mit An und Michael war super gewesen. Unter anderem neu war ein Informationsschild, worauf stand, dass ab dem 14.01.2008 das Essen in der Hauskantine umgestellt wird und dann nur noch pro Gericht bezahlt werden kann. Dabei soll die Qualität des Essens gesteigert werden. Schade, dass ich dann nicht mehr so viel, wie ich möchte für einen Preis essen kann. Wir werden sehen, ob sich die Qualität dadurch ändern wird.
Im Anschluss bin ich mit An nach oben gegangen, um mit Susan über mein Geld vom Visum zu sprechen, das ich dann wohl morgen bekommen werde. Dann habe ich auch noch mit Amanda über Greg gesprochen, warum er noch keine Info bekommen hat. Sie fand es schwierig eine E-Mail mit den richtigen Worten an ihn zu schreiben. Außerdem klärte ich direkt, dass er hoffentlich auch sein Geld bekommt. Gegen Nachmittag habe ich dann eine E-Mail an Greg gerichtet in BCC bekommen, in der Greg seine Arbeitszeiten aufgelistet vorfindet und er der Firma eine Kontonummer mitteilen soll, damit das Geld überwiesen werden kann. Da der Englischunterricht ausfiel, bin ich angeblich später auf Fragen von Heidi zum Unterricht gegangen. In Wirklichkeit habe ich nur meinen Mac am anderen Arbeitsplatz geholt und dann ging es weiter zur Bahn, da ich mit Ashley um 19 Uhr verabredet war. Diese wollte nämlich ein paar Deutschklausuren von mir geprüft haben und hat mich deshalb mit Kelly zu m Essen eingeladen.
Das Essen war sehr lecker gewesen und ich habe nichts übrig gelassen, da ich kein Freund vom Verschwenden bin. Da es jedoch länger als erwartet gedauert hatte, hatte ich versucht Annika zu erreichen, die mit mir um 8 Uhr verabredet gewesen war. Leider vergeblich, da ihr Mobiltelefon zum Aufladen zu Hause lag. Sie war aber nach kurzem Warten wieder nach Hause gegangen, da sie sich dachte, dass etwas nicht stimmen kann, wenn ich nicht pünktlich da bin. Unter anderem hatte sich auch Greg bei mir gemeldet und sich für meinen Einsatz bedankt, denn er hatte nicht mehr damit gerechnet von der Firma bezahlt zu werden bzw. so schnell von der Firma zu hören. Dann wollte er auch noch einen Grund wissen, warum er ersetzt worden ist und so habe ich ihm einen Grund genannt, wenn die Firma das schon nicht macht und ihn hinhält. Ich fand das jedenfalls sehr fair. Im Anschluss ans Essen habe ich mich dann mit Annika getroffen, um mit ihr zu üben. Aber statt zu üben, haben wir uns einfach nur unterhalten und über Themen wie AIESEC, Auslandsreisen, anstehende Urlaubszeit, Klausuren, Erfahrungen usw. unterhalten. Es war ein super Abend. Sie hat im Moment so viel Stress mit ihren Klausuren, so dass sie erstmal den Kopf vom Deutschlernen frei haben möchte, denn 10 Klausuren sind schon eine Menge. Wir werden dann zusammen Ende Februar wieder beginnen.
Bei meinem Entscheidungsproblem zwischen Malaysia und China konnte sie mir auch ein wenig weiterhelfen. Sie ist der Meinung, dass ich mir eher Malaysia angucken solle, anstelle mit Rachel nach Hause zu fahren. Auch wenn es ein anderer Ort in China ist, den ich besichtigen würde. Ich bin ja immer noch am überlegen, da man hier für 7000 ¥ schon echt eine Menge erleben kann. Gegen 23 Uhr trennten sich dann unsere Wege und ich bin noch bei Kris vorbeigefahren, um mein Geld abzuholen und um mit ihm auch über das Reiseproblem zu sprechen. Wir haben dann unter anderem auch noch über mein anstehendes Gespräch mit meinem Chef gesprochen, denn ich möchte nach mehr Gehalt fragen und so sind wir ein paar Szenarien durchgegangen. Gegen Mitternacht war ich zu Hause und dort habe ich nach dem Wäscheabnehmen meinen Blog soweit vervollständigt, dass ich den morgen endlich mal hochladen kann.
Auf der Arbeit habe ich dann von Heidi erfahren, dass sich der Kunde über die Fehlerberichterstattung beschwert hat und wir doch die Fehler ab sofort in Funktions-, Translations- und Benutzerinterfacefehler trennen sollen. Da ich eigentlich keine Lust hatte, das noch für meine alten Fehler zu ändern, suchte ich nach einer guten Lösung. Da dies aber auch so in den Richtlinien des Kunden drinsteht, blieb mir nichts anderes übrig, als die Testfälle in diese drei Kategorien zu ändern und auch die Screenshots anzupassen. Das hatte mich dann wieder den halben Tag gekostet. Später habe ich die Fehler alle in das Kundensystem transferiert. Unter anderem habe ich dann noch geklärt, ob alle zum Unterricht kommen und da nur Bill teilnehmen konnte, sagte ich den Unterricht ab, da ich die Zeit sinnvoller für meine Arbeit nutzen konnte. Das Mittagessen mit An und Michael war super gewesen. Unter anderem neu war ein Informationsschild, worauf stand, dass ab dem 14.01.2008 das Essen in der Hauskantine umgestellt wird und dann nur noch pro Gericht bezahlt werden kann. Dabei soll die Qualität des Essens gesteigert werden. Schade, dass ich dann nicht mehr so viel, wie ich möchte für einen Preis essen kann. Wir werden sehen, ob sich die Qualität dadurch ändern wird.
Im Anschluss bin ich mit An nach oben gegangen, um mit Susan über mein Geld vom Visum zu sprechen, das ich dann wohl morgen bekommen werde. Dann habe ich auch noch mit Amanda über Greg gesprochen, warum er noch keine Info bekommen hat. Sie fand es schwierig eine E-Mail mit den richtigen Worten an ihn zu schreiben. Außerdem klärte ich direkt, dass er hoffentlich auch sein Geld bekommt. Gegen Nachmittag habe ich dann eine E-Mail an Greg gerichtet in BCC bekommen, in der Greg seine Arbeitszeiten aufgelistet vorfindet und er der Firma eine Kontonummer mitteilen soll, damit das Geld überwiesen werden kann. Da der Englischunterricht ausfiel, bin ich angeblich später auf Fragen von Heidi zum Unterricht gegangen. In Wirklichkeit habe ich nur meinen Mac am anderen Arbeitsplatz geholt und dann ging es weiter zur Bahn, da ich mit Ashley um 19 Uhr verabredet war. Diese wollte nämlich ein paar Deutschklausuren von mir geprüft haben und hat mich deshalb mit Kelly zu m Essen eingeladen.
Das Essen war sehr lecker gewesen und ich habe nichts übrig gelassen, da ich kein Freund vom Verschwenden bin. Da es jedoch länger als erwartet gedauert hatte, hatte ich versucht Annika zu erreichen, die mit mir um 8 Uhr verabredet gewesen war. Leider vergeblich, da ihr Mobiltelefon zum Aufladen zu Hause lag. Sie war aber nach kurzem Warten wieder nach Hause gegangen, da sie sich dachte, dass etwas nicht stimmen kann, wenn ich nicht pünktlich da bin. Unter anderem hatte sich auch Greg bei mir gemeldet und sich für meinen Einsatz bedankt, denn er hatte nicht mehr damit gerechnet von der Firma bezahlt zu werden bzw. so schnell von der Firma zu hören. Dann wollte er auch noch einen Grund wissen, warum er ersetzt worden ist und so habe ich ihm einen Grund genannt, wenn die Firma das schon nicht macht und ihn hinhält. Ich fand das jedenfalls sehr fair. Im Anschluss ans Essen habe ich mich dann mit Annika getroffen, um mit ihr zu üben. Aber statt zu üben, haben wir uns einfach nur unterhalten und über Themen wie AIESEC, Auslandsreisen, anstehende Urlaubszeit, Klausuren, Erfahrungen usw. unterhalten. Es war ein super Abend. Sie hat im Moment so viel Stress mit ihren Klausuren, so dass sie erstmal den Kopf vom Deutschlernen frei haben möchte, denn 10 Klausuren sind schon eine Menge. Wir werden dann zusammen Ende Februar wieder beginnen.
Bei meinem Entscheidungsproblem zwischen Malaysia und China konnte sie mir auch ein wenig weiterhelfen. Sie ist der Meinung, dass ich mir eher Malaysia angucken solle, anstelle mit Rachel nach Hause zu fahren. Auch wenn es ein anderer Ort in China ist, den ich besichtigen würde. Ich bin ja immer noch am überlegen, da man hier für 7000 ¥ schon echt eine Menge erleben kann. Gegen 23 Uhr trennten sich dann unsere Wege und ich bin noch bei Kris vorbeigefahren, um mein Geld abzuholen und um mit ihm auch über das Reiseproblem zu sprechen. Wir haben dann unter anderem auch noch über mein anstehendes Gespräch mit meinem Chef gesprochen, denn ich möchte nach mehr Gehalt fragen und so sind wir ein paar Szenarien durchgegangen. Gegen Mitternacht war ich zu Hause und dort habe ich nach dem Wäscheabnehmen meinen Blog soweit vervollständigt, dass ich den morgen endlich mal hochladen kann.
Montag, 07. Januar 2008 – Unterricht mit Scott
Morgens auf der Arbeit habe ich erstmal angefangen meine Funktionen, die ich noch ohne Testfälle gesichtet hatte, zu prüfen. Dabei ist mir aufgefallen, dass ich damit einige Testfälle abdeckte, die ich vorher als nicht ausführbar abgelegt hatte, da deren Beschreibung einfach schlecht und veraltet war. Unter anderem funktionierten nun auch Funktionen, die am Samstag noch nicht funktioniert hatten. Also habe ich auch noch die restlichen nicht ausführbaren Testfälle überprüft. Mittags bin ich dann alleine Essen gewesen, da An mit einer anderen Person von der Firma Flextronics, die sie im Chinesisch-Unterricht kennengelernt hatte, essen war.
Nachdem der Tag dann wieder mit Testfällen der Alpine-Gruppe vorüberstrich, bin ich dann gegen Abend zu meinem Englischunterricht losgezogen und da dort der Meeting-Raum noch besetzt war, machte ich mich daran ein paar E-Mails zu beantworten. Als der Meeting-Raum frei war, stellte ich fest, dass keiner meiner Teilnehmer im Gebäude ist, da wohl alle im Moment beim Kunden vor Ort arbeiten. So habe ich die Zeit sinnvoll für mich genutzt. Ich habe dabei eine E-Mail von Kerstin erhalten, die heil mit Matthias in Deutschland angekommen ist. “Gut” kann man hier leider nicht sagen, da sie kurz vor Abflug in Shanghai noch krank geworden ist und somit die Zeit im Flugzeug mit Schüttelfrost und ähnlichem verbracht hatte, was überhaupt nicht schön ist. Dann rief mich Kris an, ob ich schon zu Hause wäre, da er mir mein Geld wiedergeben wollte. Da ich aber erst recht spät nach Hause komme, wegen stattfindendem Judo und er die letzte Nacht nicht geschlafen hatte, verschoben wir das Treffen dann auf den nächsten Tag. Gegen 19 Uhr kam dann Scott vorbei, der interessiert fragte, ob ich heute keinen Unterricht hätte. Wir haben dann über seinen Arbeitsausfall der letzten Wochen gesprochen und über das deutsche Bildungs- und Rentensystem. Generell habe ich somit den Werdegang oder einen möglichen Werdegang mit der Schule und dem Studium dargelegt, da dies ja doch ein wenig anders als hier in China ist.
Gegen 19.45 habe ich mich dann zum Judo auf den Weg gemacht, wo wir ab sofort in einer neuen Halle, bzw. der Vorhalle zur Sporthalle trainieren. Heute waren wir nur 5 Personen, wodurch Fred nur als Trainer fungierte. Das Fallen auf dem Boden war jedoch komplett anders gewesen als in der Sporthalle, da wir hier nun Parkettboden anstelle von einem Schwingboden haben. Das merke man doch deutlich. Nun werde ich mich für die letzten drei Monate eben an ein härteres Fallen gewöhnen müssen. Wenn man einmal auf so einem Schwingboden trainiert hat, will man wirklich nicht mehr woanders drauf fallen, wie mir Stefan Krause mal irgendwann gesagt hatte. Gegen 23 Uhr bin ich dann mit meinem Fahrrad zurück geradelt und habe zu Hause angekommen noch ein kleines Krafttraining gemacht. Dann nach einer kleinen Abendbrotmahlzeit ging's ins Bett.
Nachdem der Tag dann wieder mit Testfällen der Alpine-Gruppe vorüberstrich, bin ich dann gegen Abend zu meinem Englischunterricht losgezogen und da dort der Meeting-Raum noch besetzt war, machte ich mich daran ein paar E-Mails zu beantworten. Als der Meeting-Raum frei war, stellte ich fest, dass keiner meiner Teilnehmer im Gebäude ist, da wohl alle im Moment beim Kunden vor Ort arbeiten. So habe ich die Zeit sinnvoll für mich genutzt. Ich habe dabei eine E-Mail von Kerstin erhalten, die heil mit Matthias in Deutschland angekommen ist. “Gut” kann man hier leider nicht sagen, da sie kurz vor Abflug in Shanghai noch krank geworden ist und somit die Zeit im Flugzeug mit Schüttelfrost und ähnlichem verbracht hatte, was überhaupt nicht schön ist. Dann rief mich Kris an, ob ich schon zu Hause wäre, da er mir mein Geld wiedergeben wollte. Da ich aber erst recht spät nach Hause komme, wegen stattfindendem Judo und er die letzte Nacht nicht geschlafen hatte, verschoben wir das Treffen dann auf den nächsten Tag. Gegen 19 Uhr kam dann Scott vorbei, der interessiert fragte, ob ich heute keinen Unterricht hätte. Wir haben dann über seinen Arbeitsausfall der letzten Wochen gesprochen und über das deutsche Bildungs- und Rentensystem. Generell habe ich somit den Werdegang oder einen möglichen Werdegang mit der Schule und dem Studium dargelegt, da dies ja doch ein wenig anders als hier in China ist.
Gegen 19.45 habe ich mich dann zum Judo auf den Weg gemacht, wo wir ab sofort in einer neuen Halle, bzw. der Vorhalle zur Sporthalle trainieren. Heute waren wir nur 5 Personen, wodurch Fred nur als Trainer fungierte. Das Fallen auf dem Boden war jedoch komplett anders gewesen als in der Sporthalle, da wir hier nun Parkettboden anstelle von einem Schwingboden haben. Das merke man doch deutlich. Nun werde ich mich für die letzten drei Monate eben an ein härteres Fallen gewöhnen müssen. Wenn man einmal auf so einem Schwingboden trainiert hat, will man wirklich nicht mehr woanders drauf fallen, wie mir Stefan Krause mal irgendwann gesagt hatte. Gegen 23 Uhr bin ich dann mit meinem Fahrrad zurück geradelt und habe zu Hause angekommen noch ein kleines Krafttraining gemacht. Dann nach einer kleinen Abendbrotmahlzeit ging's ins Bett.
Mittwoch, 9. Januar 2008
Sonntag, 06. Januar 2008 – Ausschlafen, Waschen, Salsa
Heute habe ich mal bis 15 Uhr geschlafen. Das war aber auch mal wirklich nötig gewesen. Nachdem ich dann aufgestanden war, habe direkt mal die Wäsche der zweiten Maschine weiterlaufen lassen, die ich gestern noch angestellt hatte, bevor ich dann schlief. Dann habe ich gefrühstückt, Wäsche gewaschen und mich mit meinem Fahrrad zum Reifenaufpumpen gemacht, denn morgen geht das Judo ja wieder los und da möchte ich schon ein wenig besser als die letzten Wochen mit dem Fahrrad fahren können. Dann habe ich mir noch neues Brot, Milch und Honig geholt, weil der Honig mit 14,5 ¥ gerade recht günstig ist. Ich weiß jedoch noch nicht, wie er schmeckt. Zu Hause habe ich dann einmal probiert die Bettdecke zu waschen, die ich im Schrank gefunden hatte. Das war vielleicht ein Akt. Erst die eine Hälfte, dann die andere Hälfte. Beides jeweils zweimal und dann konnte ich die ganze Decke in die Maschine stopfen und nochmal waschen. Mal gucken, wie das Resultat aussieht, wenn die Trocken ist. Dann habe ich mich zum Tanzen auf den Weg gemacht und zwar mit dem Fahrrad. Na ja so ganz stimmt das ja nicht. Ich habe mein Fahrrad zur Deutschen Schule gefahren, damit ich das schonmal für Montag da habe und von da aus bin ich dann mit dem 416 zum Salsa Caribe gefahren. Dort angekommen wurde mittlerweile schon getanzt. Ich habe dann mit einer Dame getanzt, die mich fragte, ob ich mich noch an sie erinnern würde. Ehrlich gesagt nein, aber immerhin konnte ich mit ihr tanzen. :) Jetzt habe ich ihre Nummer und später habe ich noch mit diversen anderen Frauen getanzt, die noch drehfreudiger waren. Unter anderem Erica, die auch unheimlich gut tanzen konnte. Gegen 23 Uhr habe ich dann den 115er genommen und bin dann mit der Linie 5 nach Hause gefahren. Das hat sogar richtig gut geklappt. Ich werde jetzt wohl jeden Sonntagabend Salsa tanzen gehen, denn es macht unheimlich Spaß. Außerdem habe ich Spaß daran gefunden, wieder Figuren zu lernen, die ich mal konnte. Zu Hause angekommen habe ich dann noch die Bettdecke zu Ende waschen lassen und aufgehangen. Hoffentlich sind mein Handtuch und meine lange Unterhose morgen trocken.
Samstag, 05. Januar 2008 – Arbeitserfahrung der Chinesischen Art
Auf dem Weg zur Arbeit habe ich heute in der Bahn wieder weiter an meinem Blog geschrieben, auch wenn ich besser ein wenig geschlafen hätte. Aber das kann ich ja später noch machen. Auf der Arbeit war ich dann so gegen 10.30 Uhr und da auf dem Markt mein Frühstück nicht da war, habe ich mir dann heute mal keins geholt, denn die Frühstückmacher an der Arbeit waren auch nicht da gewesen. Dann habe ich erstmal die Arbeit von gestern fortgesetzt und gegen 12 Uhr bin ich dann wieder Nudeln essen gewesen, wo An das letzte Mal mit mir gewesen war. Jedoch war heute der Standardzugang zu, so dass ich außen rumgehen musste. Die Nudeln hatten richtig gut geschmeckt. Nach dem Mittagessen habe ich meine Arbeit fortgesetzt und gegen 14 Uhr habe ich mal meine Eltern angerufen, da ich jetzt mal die Internetverbindung auf der Arbeit testen wollte, die ausgesprochen gut war. Jedoch war erstmal der Anrufbeantworter dran. Dann habe ich bei Christine angerufen, die noch schlief. Dafür ist Eddy ans Telefon gegangen. Nachdem das kurze Gespräch beendet war, erhielt ich eine E-Mail von meiner Mutter, also rief ich direkt noch einmal zu Haue an. Als ich wusste, dass sie im Moment im ersten Stock mit mir telefonieren, fühlte ich mich schon fast wieder zu Hause, da ich mir die Umgebung meiner Eltern in dem Moment wirklich gut vorstellen konnte. Christine rief ich dann nochmal kurz vor Arbeitsende an, als ich dann so quasi mit meinem Testen für heute fertig war. Das Gespräch mit ihr war richtig klasse gewesen, leider ist mein Skype-Kredit aufgebraucht worden, so dass die Verbindung dann abrupt unterbrochen wurde.
Einziges Highlight auf der Arbeit war, dass mich diverse Chinesen hier richtig verarschen wollten. Ich hatte einen Fehler gefunden, bei dem man in das Textfeld springen konnte, was eigentlich nicht sein sollte. Er wollte mir dann weismachen, dass dies völlig normal ist, nur konnte er mir keinen triftigeren Grund außer einen anderen Windowsfenster nennen, das aber eine völlig andere Funktion hatte. Auch auf meinen Hinweis, dass die gleiche Fehlermeldung mit nur einem anderen Wort und der gleichen Funktion nicht so aufgebaut ist, konnte er mir nichts Stichfestes entgegenbringen. Von daher habe ich das jetzt als Fehler aufgenommen, wenn er sich nicht die Arbeit machen möchte. Dann ging es gegen 19 Uhr nach Hause. Dort konnte ich leider nicht waschen, da meine Nachbarin damit beschäftigt war. Also habe ich mich mal ein halbe Stunde hingelegt, denn die halbe Stunde dösen in der Bahn hatte richtig gut getan.
Gegen 22.30 Uhr verließ ich dann meine Gemächer, um einmal mit dem Bus nach Sanlitun zu fahren. Leider war das auch ein Reinfall, da der Anschlussbus 113 nicht mehr fuhr, bzw. der letzte Bus schon weg war. Also bin ich dann den Rest bis Sanlitun gelaufen auch wenn es so geschätzte 3-4 Kilometer waren. Dort angekommen habe ich dann Sofia wiedergetroffen, doch heute machte mir das Tanzen mit ihr nicht so viel Spaß wie das letzte Mal. Sie machte sich dann gegen 2 Uhr nach Hause auf, da sie am Sonntag noch eine Abschiedsfeier eines Freundes besuchen wollte und so guckte ich mal in den anderen Bars, wie es da mit den Besucherzahlen aussah. Im Shooters sah es gut aus, in der Bar Blue und in der Nanjie Bar sah es dagegen sehr schlecht aus. Also bin ich wieder im Shooters gelandet, wo Sofia und ich uns am Anfang getroffen hatten. Dort war es dann bis 5 Uhr morgens durchgängig voll und die Musik war auch unheimlich gut. Dann nahm ich den ersten Bus nach Hause und zu Hause war am Markt noch kein Frühstück zu haben, so dass ich direkt nach Hause durchging und froh war, als ich endlich im Bett lag. So einfach ist das nur nicht mit dem ins Bett legen, wenn man keine Strümpfe mehr zum Anziehen hat,. Also habe ich erst noch eine Maschine gewaschen und mich danach hingelegt. Danach hieß es dann “ausschlafen”.
Einziges Highlight auf der Arbeit war, dass mich diverse Chinesen hier richtig verarschen wollten. Ich hatte einen Fehler gefunden, bei dem man in das Textfeld springen konnte, was eigentlich nicht sein sollte. Er wollte mir dann weismachen, dass dies völlig normal ist, nur konnte er mir keinen triftigeren Grund außer einen anderen Windowsfenster nennen, das aber eine völlig andere Funktion hatte. Auch auf meinen Hinweis, dass die gleiche Fehlermeldung mit nur einem anderen Wort und der gleichen Funktion nicht so aufgebaut ist, konnte er mir nichts Stichfestes entgegenbringen. Von daher habe ich das jetzt als Fehler aufgenommen, wenn er sich nicht die Arbeit machen möchte. Dann ging es gegen 19 Uhr nach Hause. Dort konnte ich leider nicht waschen, da meine Nachbarin damit beschäftigt war. Also habe ich mich mal ein halbe Stunde hingelegt, denn die halbe Stunde dösen in der Bahn hatte richtig gut getan.
Gegen 22.30 Uhr verließ ich dann meine Gemächer, um einmal mit dem Bus nach Sanlitun zu fahren. Leider war das auch ein Reinfall, da der Anschlussbus 113 nicht mehr fuhr, bzw. der letzte Bus schon weg war. Also bin ich dann den Rest bis Sanlitun gelaufen auch wenn es so geschätzte 3-4 Kilometer waren. Dort angekommen habe ich dann Sofia wiedergetroffen, doch heute machte mir das Tanzen mit ihr nicht so viel Spaß wie das letzte Mal. Sie machte sich dann gegen 2 Uhr nach Hause auf, da sie am Sonntag noch eine Abschiedsfeier eines Freundes besuchen wollte und so guckte ich mal in den anderen Bars, wie es da mit den Besucherzahlen aussah. Im Shooters sah es gut aus, in der Bar Blue und in der Nanjie Bar sah es dagegen sehr schlecht aus. Also bin ich wieder im Shooters gelandet, wo Sofia und ich uns am Anfang getroffen hatten. Dort war es dann bis 5 Uhr morgens durchgängig voll und die Musik war auch unheimlich gut. Dann nahm ich den ersten Bus nach Hause und zu Hause war am Markt noch kein Frühstück zu haben, so dass ich direkt nach Hause durchging und froh war, als ich endlich im Bett lag. So einfach ist das nur nicht mit dem ins Bett legen, wenn man keine Strümpfe mehr zum Anziehen hat,. Also habe ich erst noch eine Maschine gewaschen und mich danach hingelegt. Danach hieß es dann “ausschlafen”.
Freitag, 04. Januar 2008 – Alpinetest und Besuch bei Kris
Auf der Arbeit angekommen habe ich dann mit den neuen Testfällen der anderen Gruppe Alpine begonnen. Dafür musste ich aber erstmal neue virtuelle Maschinen aufsetzen, das den kompletten Vormittag gedauert hat. Es war auch nett, dass meine Kollegin mir gegenüber sitzend meinte, dass meine Arbeit innerhalb von zwei Tagen nicht zu schaffen sei. Nach dem Essen mit Michael konnte ich dann endlich loslegen. Nachdem ich die Installation fertig hatte und dort schon einige Fehler gefunden hatte, machte ich mich an andere Benutzerfunktionen. Dabei wurde ich sehr leicht frustriert, da hier der meiste Teil nicht übersetzt ist und sich unheimlich viele Fehler in dem Produkt befinden. Nach Rücksprache mit Allen, meinte der, dass ich es auch lassen können, wenn so viel noch nicht übersetzt sei. Da der Kunde aber das Programm innerhalb von zwei Tagen getestet haben möchte, habe ich weiter gemacht. Das Problem ist, dass ich dabei dann später alles nochmal kontrollieren darf, da eben noch so viel nicht übersetzt ist. Nun gut. Mache ich eben die Arbeit doppelt. Gegen Abend habe ich mir dann das Overtime-Dinner bestellen lassen und mit Heidi, nachdem ich für uns beide die Karten besorgt hatte, das Abendessen genossen.
Im Anschluss bin ich dann wieder bis 22.30 Uhr länger geblieben und habe so einiges geschafft. Nachdem ich dann fertig war, ging es über den Umweg bei Kris nach Hause, denn Kris hatte mich um 400 ¥ gebeten, die ich ihm leihen sollte, da er am nächsten Montag erst wieder Geld bekommt und er diese jemand anderem nun schuldet, weil der diese für den Aufenthalt bei einer AIESEC-Nationalkonferenz in Shanghai vorgestreckt hat. Bei ihm bin ich dann bis 1.15 Uhr morgens gewesen und gegen halb 2 Uhr war ich dann auch endlich im Bett, da er ja direkt bei mir um die Ecke wohnt. Es war mal richtig nett gewesen sich mit Kris zu unterhalten. Vor allem in der Hinsicht auf Geldsparen und auch seine Erfahrungen, die er hier so gesammelt hatte. Das war so ein geistiges Chillout. :) Und ich habe neue Sichtweisen auf Kalkulationen bekommen. Krafttraining habe ich mir heute mal gespart.
Im Anschluss bin ich dann wieder bis 22.30 Uhr länger geblieben und habe so einiges geschafft. Nachdem ich dann fertig war, ging es über den Umweg bei Kris nach Hause, denn Kris hatte mich um 400 ¥ gebeten, die ich ihm leihen sollte, da er am nächsten Montag erst wieder Geld bekommt und er diese jemand anderem nun schuldet, weil der diese für den Aufenthalt bei einer AIESEC-Nationalkonferenz in Shanghai vorgestreckt hat. Bei ihm bin ich dann bis 1.15 Uhr morgens gewesen und gegen halb 2 Uhr war ich dann auch endlich im Bett, da er ja direkt bei mir um die Ecke wohnt. Es war mal richtig nett gewesen sich mit Kris zu unterhalten. Vor allem in der Hinsicht auf Geldsparen und auch seine Erfahrungen, die er hier so gesammelt hatte. Das war so ein geistiges Chillout. :) Und ich habe neue Sichtweisen auf Kalkulationen bekommen. Krafttraining habe ich mir heute mal gespart.
Donnerstag, 03. Januar 2008 – Kunden-Konferenz-Meeting, neue Arbeit und mehr
Heute wollte ich mal früh aufstehen, damit ich so eine Stunde vor dem besagten Meeting da bin, aber leider hat das nicht geklappt. Mein Körper wollte einfach mehr Schlaf haben. Also bin ich wie gewohnt aufgestanden und dann durchs Fahrradfahren eine viertel Stunde früher als gewöhnlich in der Bahn gewesen. Dort erhielt ich dann auch einen Anruf von Allen, ob und wann ich denn komme, da er Sorge hatte, dass ich nicht zum Meeting erscheinen würde. Ich war kurz vor Xi'ErQi. Dann kurz das Essen geschnappt ging es sofort im Sauseschritt auf die Arbeit und da waren Allen und die anderen in meinem Vormeeting. Tja, also warum die ganze Eile? Ich habe keine Ahnung. Das Meeting mit dem Kunden war interessant gewesen. Allen hat überhaupt nichts gesagt, Sarah war als sehr wichtige Person auch anwesend und Heidi und ich kamen in Bezug auf die Deutsche Version und deren Probleme zweimal zu Wort. Ich habe dann nicht in deutsch gesprochen, damit auch jeder andere mich verstehen konnte. Nach einer Stunde waren wir dann endlich fertig und die nächste Gruppe konnte ihre Konferenz halten.
Nach dem Konferenz-Meeting habe ich dann erstmal meine Fehler, die mir zugeteilt waren überprüft und meine Fehler vom letzten Mal hochgeladen. Dann war auch schon Essenszeit. Also ging ich mit Michael runter zur Kantine, um mal wieder richtig zu zuschlagen. Heute hatte ich einen leichten Anflug von Halsschmerzen, ich denke ich sollte mal wieder mehr schlafen. Nach einem ausführlichen Essen ging es dann weiter mit dem Fehlereintragen. Da hat man mir unter anderem mitgeteilt, dass ich als einziger die Testfälle der Alpine-Gruppe überprüfen darf und das bitte innerhalb von 2 Tagen geschehen soll, hat man mir eine Ersatzperson zugeteilt, welche die Fehler in das Kundensystem hochläd, so dass ich mehr Zeit zum Testen für die Alpine-Testfälle habe. Start wird dann am Freitag sein. Sind ja nur 44 Testfälle und die sind auch noch größer als die aktuellen, aber gut, ich werde mein Glück versuchen. Dann sind mir im Fehlermanager noch Fehlerberichte aufgefallen, die doppelt sind, also habe ich das direkt an die entsprechenden Personen weitergeleitet. Kein Wunder wenn die Zusammenfassung so schlecht geschrieben ist und keinem Standard folgt, dass so einige Fehler doppelt berichtet werden. Kurz bevor ich das Gebäude verlassen konnte, rief mich auch noch Greg an, warum er keine Info über neue Arbeit hat und wie es denn auf der Arbeit ausschaut. Ich konnte ihm jetzt nicht sagen, dass er im Moment nicht mehr gebraucht wird, da er ersetzt worden ist. Ist ja auch nicht meine Aufgabe. Gegen 17.15 Uhr bin ich dann endlich weggekommen, um zum Englischunterricht zu gehen.
Dort war keiner zum Unterricht gekommen, da alle im Moment beim Kunden vor Ort arbeiten und Echo hatte mich deshalb auch noch extra angerufen, was sehr nett war. Mir fiel dann noch ein, dass ich Kerstin und Matthias eine Tasche mit einem kleinen Drahtgestell mitgegeben habe und deshalb schrieb ich ihr noch eine SMS und eine E-Mail, ich hoffe, dass morgen alles klappen wird. Nachdem ich dann ein paar E-Mails überprüft hatte, bin ich dann zum Treffen mit Annika gefahren. Vorher habe ich mir dann noch Brot, Milch und Obst gekauft. Wir haben dann wieder eine sehr erfolgreiche Einheit gehabt. Natürlich quatschen gehört auch wieder dazu, um uns auszutauschen, was sehr interessant ist. Ich denke ich werde mich jetzt möglichst immer mit ihr am Dienstag und Mittwoch treffen und auch früher, da mir das Üben mit ihr richtig gut tut. Leider ist sie am Ende des Monats dann für 4 Wochen in ihrer Heimat im Westen von China, da dann das Frühlingsfest ansteht. Nun gut, mal gucken, wie ich diese Zeit dann überbrücke. Aber mir ist bis jetzt ja immer etwas eingefallen. Heute war ich in der Stunde zwar recht müde, aber ich wollte dennoch alles durchziehen, hatte aber beschlossen, das Krafttraining später ausfallen zu lassen. Zu Hause habe ich dann doch noch das Krafttraining durchgeführt und mich im Anschluss gegen Mitternacht hingelegt.
Nach dem Konferenz-Meeting habe ich dann erstmal meine Fehler, die mir zugeteilt waren überprüft und meine Fehler vom letzten Mal hochgeladen. Dann war auch schon Essenszeit. Also ging ich mit Michael runter zur Kantine, um mal wieder richtig zu zuschlagen. Heute hatte ich einen leichten Anflug von Halsschmerzen, ich denke ich sollte mal wieder mehr schlafen. Nach einem ausführlichen Essen ging es dann weiter mit dem Fehlereintragen. Da hat man mir unter anderem mitgeteilt, dass ich als einziger die Testfälle der Alpine-Gruppe überprüfen darf und das bitte innerhalb von 2 Tagen geschehen soll, hat man mir eine Ersatzperson zugeteilt, welche die Fehler in das Kundensystem hochläd, so dass ich mehr Zeit zum Testen für die Alpine-Testfälle habe. Start wird dann am Freitag sein. Sind ja nur 44 Testfälle und die sind auch noch größer als die aktuellen, aber gut, ich werde mein Glück versuchen. Dann sind mir im Fehlermanager noch Fehlerberichte aufgefallen, die doppelt sind, also habe ich das direkt an die entsprechenden Personen weitergeleitet. Kein Wunder wenn die Zusammenfassung so schlecht geschrieben ist und keinem Standard folgt, dass so einige Fehler doppelt berichtet werden. Kurz bevor ich das Gebäude verlassen konnte, rief mich auch noch Greg an, warum er keine Info über neue Arbeit hat und wie es denn auf der Arbeit ausschaut. Ich konnte ihm jetzt nicht sagen, dass er im Moment nicht mehr gebraucht wird, da er ersetzt worden ist. Ist ja auch nicht meine Aufgabe. Gegen 17.15 Uhr bin ich dann endlich weggekommen, um zum Englischunterricht zu gehen.
Dort war keiner zum Unterricht gekommen, da alle im Moment beim Kunden vor Ort arbeiten und Echo hatte mich deshalb auch noch extra angerufen, was sehr nett war. Mir fiel dann noch ein, dass ich Kerstin und Matthias eine Tasche mit einem kleinen Drahtgestell mitgegeben habe und deshalb schrieb ich ihr noch eine SMS und eine E-Mail, ich hoffe, dass morgen alles klappen wird. Nachdem ich dann ein paar E-Mails überprüft hatte, bin ich dann zum Treffen mit Annika gefahren. Vorher habe ich mir dann noch Brot, Milch und Obst gekauft. Wir haben dann wieder eine sehr erfolgreiche Einheit gehabt. Natürlich quatschen gehört auch wieder dazu, um uns auszutauschen, was sehr interessant ist. Ich denke ich werde mich jetzt möglichst immer mit ihr am Dienstag und Mittwoch treffen und auch früher, da mir das Üben mit ihr richtig gut tut. Leider ist sie am Ende des Monats dann für 4 Wochen in ihrer Heimat im Westen von China, da dann das Frühlingsfest ansteht. Nun gut, mal gucken, wie ich diese Zeit dann überbrücke. Aber mir ist bis jetzt ja immer etwas eingefallen. Heute war ich in der Stunde zwar recht müde, aber ich wollte dennoch alles durchziehen, hatte aber beschlossen, das Krafttraining später ausfallen zu lassen. Zu Hause habe ich dann doch noch das Krafttraining durchgeführt und mich im Anschluss gegen Mitternacht hingelegt.
Mittwoch, 02. Januar 2008 – Koreanisch Essen und Abschied
Am Morgen wollte ich um 8 Uhr aufstehen, aber letztendlich habe ich es erst gegen 9 Uhr aus dem Bett geschafft. Bevor ich die Wohnung verließ, hörte ich nicht gewohnte Musik und draußen zog ein kleiner Straßenzug vorbei, von dem ich annahm, dass es eine Art Hochzeit ist.
Dann habe ich mich zum Markt aufgemacht, um mir ein kurzes Frühstück zu holen und auf ging es zum Agenten. Da Mr. Wang nicht da war, habe ich es mal selber versucht, dem Taxifahrer klar zu machen, wo ich denn hin möchte. Der Taxifahrer wusste angeblich wohin und wir fuhren los. Leider war der Ankunftsort nicht derjenige, den ich in Erinnerung hatte. Also hat er sich bei anderen Leuten erkundigt und fuhr weiter. Nachdem ich ihm den Zettel mit dem Stempel gezeigt hatte, fuhr er mich wieder zur ersten Stelle zurück. Nachdem ich 30 ¥ los war, musste ich dann im ersten Gebäude feststellen, dass ich hier falsch bin. Da ich aber ins Nachbargebäude geschickt wurde, versuchte ich dort mal mein Glück. Der schickte mich doch glatt wieder in das erste Gebäude zurück. Also habe ich dann auf dem Weg nach draußen einfach einen vorbeikommenden Polizisten, schien Ranghöher zu sein, gefragt, der dann in den Raum mit den Angestellten reinging und einmal laut fragte, wer hier Englisch spricht. Eine Frau meldete sich sofort und half mir dann weiter. Zack so einfach kann das gehen. Diese teilte mir dann mit, dass ich hier falsch wäre und half mit ein Taxi zu bekommen. Nachdem die ersten zwei Taxen auf ihre Anfrage keine Ahnung hatten, hatten wir mit dem dritten Taxi Erfolg. Bei der Polizeistation angekommen, die direkt auf dem Weg zum Judo liegt, stand ich vor verschlossenen Türen. Ich hatte mich da schon geärgert, da der Weg echt nicht weit war, und ich da locker mit dem Fahrrad hätte hinfahren können. Nun ja, habe ich eben 40 ¥ Lehrgeld bezahlt. Jetzt muss ich eben später nochmal hierherkommen.
Also machte ich mich auf den Weg, um einen Koreaner zu finden, der Hundefleisch hat, Shirley meinte, bei einem Koreaner würde ich den größten Erfolg haben. Für die Busfahrt habe ich dann auch 1,6 ¥ bezahlt. Keine Ahnung, warum das für 3 Haltestellen so teuer war. Dann bin ich zu einem Koreaner, den ich noch in Erinnerung hatte, als ich mit Christine ihr Fahrrad nach dem Training holen gegangen war, die hatten aber kein Hund, dafür aber 24 Stunden durchgängig auf. Am Lufthansa-Center hatten sie auch einen teuren Koreaner, welcher auch keinen Hund hatte, dafür aber eine sehr verlockende Speisekarte. Dann bin ich noch eine Straße weiter als die Botschaftsschule gelaufen und dort wusste ich auch noch von einem Koreaner. Der hatte auch keinen Hund und war ähnlich nobel wie im Lufthansacenter. Dafür war aber eine englisch sprechende Person anwesend, die mir dann ein Restaurant mit Hund nennen konnte. Er wollte mir sogar einen Tisch reservieren, nachdem er mir eine ausführliche Beschreibung gegeben hatte. Ich machte mich auf die Suche nach dem genannten Restaurant und mit seiner Beschreibung war das sehr einfach gewesen. Ohne diese wäre ich hier verloren gewesen, da von außen nichts in Englisch dranstand, dass es ein Koreaner ist. Drinnen war es voll, sah aber gut aus. So bin ich dann direkt wieder gegangen und habe dann am 3. Ring mir einen Bus zu Kerstin und Michael geschnappt. Mittlerweile klappt das Charakterlesen sogar immer besser.
Im Hotel angekommen, waren Kerstin und Michael noch nicht da, aber sie hatten schon ausgecheckt und ihre Sachen unten deponiert. So habe ich Kerstin eine SMS geschickt und mich noch ein wenig hingesetzt, um meinen Blog weiter zu vervollständigen, damit ich nicht so viel über die Tage vergesse. Kurz darauf kamen die beiden auch schon. Bevor wir das Hotel wieder verließen, rief mich noch Allen an, ob ich denn morgen kommen würde, da ein wichtiges Meeting mit dem Kunden stattfinden wird und ich unbedingt dabei sein muss. Natürlich bin ich morgen wieder da. Ab zum Bus und von einer Haltestelle in der Nähe ging es dann zum besagten Restaurant. Dort angekommen war es leer. Die Speisekarte sah gut aus, also haben wir dort bestellt. Hund bestellen, war nicht so einfach, wenn man nichts lesen kann und auch nicht weiß, wie es heißt. Also habe ich Bill angerufen, der mir das entsprechende Wort nannte. Da bemerkte ich, dass ich in nächster Zeit mal eine Telefon-Unterrichtsstunde machen muss, so dass man den Gegenüber nicht sieht, was er sagt, da die Kommunikation am Telefon doch deutlich schwieriger ist, als wenn die Person einem direkt gegenüber sitzt.
Das Hundefleisch schmeckte anders als gewohnt, aber nicht schlecht. Es war jedoch in einer Suppe gekocht, so dass das Fleisch sehr zart und weich war. Matthias Geschmack ist das Suppenfleisch jedenfalls nicht. Ich weiß nicht, ob ich mir nochmal Hundefleisch bestellen werde, ich mag andere Sachen, wie den Tintenfisch, den wir hatten schon lieber. Der war nämlich ausgesprochen klasse.
Dann haben sich Kerstins, Matthias und meine Wege wieder getrennt, denn ich musste meine Registration durchführen und die beiden wollten noch ein wenig in der Gegend rumziehen. Im Bus ist mir dann aufgefallen, dass ich meine Handschuhe im Restaurant vergessen habe. Bei der Polizei angekommen, hat soweit alles geklappt. Sie hat mich einmal gefragt, ob ich studiere oder arbeite. Glücklicherweise konnte mir das jemand vor Ort netterweise übersetzen. Ansonsten hätte ich Bill angerufen. Dann bin ich von da aus mit dem Bus zurück zum Lufthansacenter und von da dann zurück zum Restaurant gelaufen, um meine Handschuhe abzuholen. Vom Restaurant bin ich dann fast die gesamte Strecke bis zum Hostel gelaufen. Dort angekommen waren Kerstin und Matthias schon da und saßen am Internetrechner. Wir haben dann unsere Sachen geschnappt und uns mit dem Bus zum Bahnhof auf gemacht. Dort haben wir dann auch nach einigem Suchen die Abfahrtshalle gefunden.
Zum guten Schluss konnte ich dann nochmal Matthias' Rucksack anprobieren und beide haben mir Tipps gegeben, worauf ich achten muss, wenn ich mir einen Reiserucksack hole. Die Preise lägen für gute Rucksäcke in Deutschland so bei 200 € und mehr. Also werde ich mich hier in nächster Zeit mal umgucken. Nachdem beide dann in der Wartehalle verschwunden waren, bin ich zur UIBE, um dort Annika zu treffen. Wir hatten einen sehr guten Sprachaustausch gehabt und uns natürlich auch unterhalten. Es ist immer wieder nett, sich mit Annika zu unterhalten. Außerdem bringt mir die Chinesisch-Nachhilfe viel. Sie macht auch unglaubliche Fortschritte in der Aussprache. Das “r” klappt mittlerweile immer besser. Ich bin jedenfalls begeistert. Gegen 23 Uhr ging es nach Hause und dort nach einem Standard-Krafttraining ins Bett.
Dann habe ich mich zum Markt aufgemacht, um mir ein kurzes Frühstück zu holen und auf ging es zum Agenten. Da Mr. Wang nicht da war, habe ich es mal selber versucht, dem Taxifahrer klar zu machen, wo ich denn hin möchte. Der Taxifahrer wusste angeblich wohin und wir fuhren los. Leider war der Ankunftsort nicht derjenige, den ich in Erinnerung hatte. Also hat er sich bei anderen Leuten erkundigt und fuhr weiter. Nachdem ich ihm den Zettel mit dem Stempel gezeigt hatte, fuhr er mich wieder zur ersten Stelle zurück. Nachdem ich 30 ¥ los war, musste ich dann im ersten Gebäude feststellen, dass ich hier falsch bin. Da ich aber ins Nachbargebäude geschickt wurde, versuchte ich dort mal mein Glück. Der schickte mich doch glatt wieder in das erste Gebäude zurück. Also habe ich dann auf dem Weg nach draußen einfach einen vorbeikommenden Polizisten, schien Ranghöher zu sein, gefragt, der dann in den Raum mit den Angestellten reinging und einmal laut fragte, wer hier Englisch spricht. Eine Frau meldete sich sofort und half mir dann weiter. Zack so einfach kann das gehen. Diese teilte mir dann mit, dass ich hier falsch wäre und half mit ein Taxi zu bekommen. Nachdem die ersten zwei Taxen auf ihre Anfrage keine Ahnung hatten, hatten wir mit dem dritten Taxi Erfolg. Bei der Polizeistation angekommen, die direkt auf dem Weg zum Judo liegt, stand ich vor verschlossenen Türen. Ich hatte mich da schon geärgert, da der Weg echt nicht weit war, und ich da locker mit dem Fahrrad hätte hinfahren können. Nun ja, habe ich eben 40 ¥ Lehrgeld bezahlt. Jetzt muss ich eben später nochmal hierherkommen.
Also machte ich mich auf den Weg, um einen Koreaner zu finden, der Hundefleisch hat, Shirley meinte, bei einem Koreaner würde ich den größten Erfolg haben. Für die Busfahrt habe ich dann auch 1,6 ¥ bezahlt. Keine Ahnung, warum das für 3 Haltestellen so teuer war. Dann bin ich zu einem Koreaner, den ich noch in Erinnerung hatte, als ich mit Christine ihr Fahrrad nach dem Training holen gegangen war, die hatten aber kein Hund, dafür aber 24 Stunden durchgängig auf. Am Lufthansa-Center hatten sie auch einen teuren Koreaner, welcher auch keinen Hund hatte, dafür aber eine sehr verlockende Speisekarte. Dann bin ich noch eine Straße weiter als die Botschaftsschule gelaufen und dort wusste ich auch noch von einem Koreaner. Der hatte auch keinen Hund und war ähnlich nobel wie im Lufthansacenter. Dafür war aber eine englisch sprechende Person anwesend, die mir dann ein Restaurant mit Hund nennen konnte. Er wollte mir sogar einen Tisch reservieren, nachdem er mir eine ausführliche Beschreibung gegeben hatte. Ich machte mich auf die Suche nach dem genannten Restaurant und mit seiner Beschreibung war das sehr einfach gewesen. Ohne diese wäre ich hier verloren gewesen, da von außen nichts in Englisch dranstand, dass es ein Koreaner ist. Drinnen war es voll, sah aber gut aus. So bin ich dann direkt wieder gegangen und habe dann am 3. Ring mir einen Bus zu Kerstin und Michael geschnappt. Mittlerweile klappt das Charakterlesen sogar immer besser.
Im Hotel angekommen, waren Kerstin und Michael noch nicht da, aber sie hatten schon ausgecheckt und ihre Sachen unten deponiert. So habe ich Kerstin eine SMS geschickt und mich noch ein wenig hingesetzt, um meinen Blog weiter zu vervollständigen, damit ich nicht so viel über die Tage vergesse. Kurz darauf kamen die beiden auch schon. Bevor wir das Hotel wieder verließen, rief mich noch Allen an, ob ich denn morgen kommen würde, da ein wichtiges Meeting mit dem Kunden stattfinden wird und ich unbedingt dabei sein muss. Natürlich bin ich morgen wieder da. Ab zum Bus und von einer Haltestelle in der Nähe ging es dann zum besagten Restaurant. Dort angekommen war es leer. Die Speisekarte sah gut aus, also haben wir dort bestellt. Hund bestellen, war nicht so einfach, wenn man nichts lesen kann und auch nicht weiß, wie es heißt. Also habe ich Bill angerufen, der mir das entsprechende Wort nannte. Da bemerkte ich, dass ich in nächster Zeit mal eine Telefon-Unterrichtsstunde machen muss, so dass man den Gegenüber nicht sieht, was er sagt, da die Kommunikation am Telefon doch deutlich schwieriger ist, als wenn die Person einem direkt gegenüber sitzt.
Das Hundefleisch schmeckte anders als gewohnt, aber nicht schlecht. Es war jedoch in einer Suppe gekocht, so dass das Fleisch sehr zart und weich war. Matthias Geschmack ist das Suppenfleisch jedenfalls nicht. Ich weiß nicht, ob ich mir nochmal Hundefleisch bestellen werde, ich mag andere Sachen, wie den Tintenfisch, den wir hatten schon lieber. Der war nämlich ausgesprochen klasse.
Dann haben sich Kerstins, Matthias und meine Wege wieder getrennt, denn ich musste meine Registration durchführen und die beiden wollten noch ein wenig in der Gegend rumziehen. Im Bus ist mir dann aufgefallen, dass ich meine Handschuhe im Restaurant vergessen habe. Bei der Polizei angekommen, hat soweit alles geklappt. Sie hat mich einmal gefragt, ob ich studiere oder arbeite. Glücklicherweise konnte mir das jemand vor Ort netterweise übersetzen. Ansonsten hätte ich Bill angerufen. Dann bin ich von da aus mit dem Bus zurück zum Lufthansacenter und von da dann zurück zum Restaurant gelaufen, um meine Handschuhe abzuholen. Vom Restaurant bin ich dann fast die gesamte Strecke bis zum Hostel gelaufen. Dort angekommen waren Kerstin und Matthias schon da und saßen am Internetrechner. Wir haben dann unsere Sachen geschnappt und uns mit dem Bus zum Bahnhof auf gemacht. Dort haben wir dann auch nach einigem Suchen die Abfahrtshalle gefunden.
Zum guten Schluss konnte ich dann nochmal Matthias' Rucksack anprobieren und beide haben mir Tipps gegeben, worauf ich achten muss, wenn ich mir einen Reiserucksack hole. Die Preise lägen für gute Rucksäcke in Deutschland so bei 200 € und mehr. Also werde ich mich hier in nächster Zeit mal umgucken. Nachdem beide dann in der Wartehalle verschwunden waren, bin ich zur UIBE, um dort Annika zu treffen. Wir hatten einen sehr guten Sprachaustausch gehabt und uns natürlich auch unterhalten. Es ist immer wieder nett, sich mit Annika zu unterhalten. Außerdem bringt mir die Chinesisch-Nachhilfe viel. Sie macht auch unglaubliche Fortschritte in der Aussprache. Das “r” klappt mittlerweile immer besser. Ich bin jedenfalls begeistert. Gegen 23 Uhr ging es nach Hause und dort nach einem Standard-Krafttraining ins Bett.
Dienstag, 01. Januar 2008 – Das neue Jahr und der Tian'AnMen Platz
Gegen 12 Uhr wollte ich dann aufstehen, habe es jedoch erst eine halb bis dreiviertel Stunde später geschafft. Nach einem kurzen Frühstück des Restbrotes, bin ich dann auch schon zur Linie 5 losgejoggt, da ich mit Kerstin und Matthias um 14 Uhr am Tian'AnMen Platz verabredet war. Ich kam leider 15 Minuten später und Kerstin und Matthias warteten schon.
Dann sind wir einmal über den größten freien Platz der Welt gelaufen und der ist wirklich groß. Ich war zwar schonmal hier, aber wenn man von einem Ende zum anderen möchte, dann ist man schon ein Weilchen unterwegs.
Die erleuchteten:
Weiter ging es dann über den großen Platz wieder zurück zum Treffpunkt, an diesem vorbei zu dem östlich liegenden älteren Wohngebiet, das schon ein wenig anders aussah.
Nachdem wir auch durch dieses Wohngebiet gegangen waren, machten wir uns auf den Weg nach ZhongGuanCun, um dort im CarreFour einzukaufen. Auf dem Weg haben wir dann noch eine süße Kartoffel gekauft, da Kerstin und Matthias diese nicht kannten. Diese war heiß, süß und für beide sehr lecker. Im CarreFour waren wir dann ca. anderthalb bis zwei Stunden einkaufen. Matthias hat für seine Kollegen Fleischbonbons und getrockneten Fisch gekauft. Natürlich durften die Ess-Stäbchen nicht fehlen. Nachdem wir dann an der Bushaltestelle angekommen waren, fuhren wir zum Oakwood Hotel, wo es laut Carl die Massage für um die 100 ¥ geben soll. Dort angekommen waren wir von den Preisen sehr beeindruckt. Das Ambiente war schön, aber für 300 ¥ für alle drei konnten wir natürlich auch ein sehr prächtiges Mahl haben. So haben wir uns dann fürs Essen entschieden.
Auf dem Weg zur Bushaltestelle viel mir dann ein kleineres Restaurant an der Seite auf, in dem wir dann auch Platz nahmen. Dort sah es auf dem Boden wie auf einem Schlachtfeld aus und es schien so, als ob hier noch vor kurzem eine große Party mit viel Alkohol dem Geruch nach stattgefunden hatte. Matthias wollte auch schon immer an einem Tisch mit Drehplatte speisen und da hier nur diese Tische standen, konnte auch dieser Wunsch erfüllt werden. Wir haben drei Gerichte bestellt und sind davon gut satt geworden. Zufrieden sind wir dann alle nach Hause gefahren. Zu Hause habe ich die freie Zeit für ein ausgiebiges Krafttraining genutzt. Im Anschluss habe ich noch die Wäsche abgenommen und mich dann ins Bett gelegt, da ich ja am nächsten Tag mal wieder früher aufstehen wollte.
Dann sind wir einmal über den größten freien Platz der Welt gelaufen und der ist wirklich groß. Ich war zwar schonmal hier, aber wenn man von einem Ende zum anderen möchte, dann ist man schon ein Weilchen unterwegs.
Nachdem wir dann auf der anderen Seite und dem Eingang zur Verbotenen Stadt angekommen waren, sind wir noch in deren Vorhof gegangen, da man bis zu einem gewissen Teil keinen Eintritt zahlen muss.
Na wer findet Kerstin und Matthias?:
Die erleuchteten:
Weiter ging es dann über den großen Platz wieder zurück zum Treffpunkt, an diesem vorbei zu dem östlich liegenden älteren Wohngebiet, das schon ein wenig anders aussah.
Nachdem wir auch durch dieses Wohngebiet gegangen waren, machten wir uns auf den Weg nach ZhongGuanCun, um dort im CarreFour einzukaufen. Auf dem Weg haben wir dann noch eine süße Kartoffel gekauft, da Kerstin und Matthias diese nicht kannten. Diese war heiß, süß und für beide sehr lecker. Im CarreFour waren wir dann ca. anderthalb bis zwei Stunden einkaufen. Matthias hat für seine Kollegen Fleischbonbons und getrockneten Fisch gekauft. Natürlich durften die Ess-Stäbchen nicht fehlen. Nachdem wir dann an der Bushaltestelle angekommen waren, fuhren wir zum Oakwood Hotel, wo es laut Carl die Massage für um die 100 ¥ geben soll. Dort angekommen waren wir von den Preisen sehr beeindruckt. Das Ambiente war schön, aber für 300 ¥ für alle drei konnten wir natürlich auch ein sehr prächtiges Mahl haben. So haben wir uns dann fürs Essen entschieden.
Auf dem Weg zur Bushaltestelle viel mir dann ein kleineres Restaurant an der Seite auf, in dem wir dann auch Platz nahmen. Dort sah es auf dem Boden wie auf einem Schlachtfeld aus und es schien so, als ob hier noch vor kurzem eine große Party mit viel Alkohol dem Geruch nach stattgefunden hatte. Matthias wollte auch schon immer an einem Tisch mit Drehplatte speisen und da hier nur diese Tische standen, konnte auch dieser Wunsch erfüllt werden. Wir haben drei Gerichte bestellt und sind davon gut satt geworden. Zufrieden sind wir dann alle nach Hause gefahren. Zu Hause habe ich die freie Zeit für ein ausgiebiges Krafttraining genutzt. Im Anschluss habe ich noch die Wäsche abgenommen und mich dann ins Bett gelegt, da ich ja am nächsten Tag mal wieder früher aufstehen wollte.
Montag, 31. Dezember 2007
Montag, 31. Dezember 2007 – Sylvester
Mein Wecker klingelte um 12 Uhr, da ich der Meinung war, dass ich heute schließlich nicht den ganzen Tag verpennen kann. Gegen 11 Uhr war ich zwar wegen den Nachbarn schonmal wach gewesen, aber das war nicht weiter schlimm. Dann habe ich angefangen die Sachen, die ich Kerstin und Matthias mitgeben wollte, einzupacken und nebenbei die Wäsche zu waschen, da dies unbedingt mal wieder nötig war.
Gegen 16 Uhr bin ich dann mal zum Agency gegangen, mit dem die Kommunikation leider nicht ganz so einfach gelaufen ist, wie ich mir das so gedacht hatte. Ich wollte doch nur wissen, ob ich noch irgendwelche Unterlagen von ihm für die erneute Polizeiregistrierung brauche. Deshalb habe ich WenXP angerufen, dessen Mobiltelefon Probleme machte und im Anschluss habe ich dann noch Bill angerufen, der mir erstmal weiterhelfen konnte. Letztendlich habe ich dann selber durch den Agency Wang die Öffnungszeiten herausgefunden und eine ungefähre Beschreibung gehabt, wo ich hin muss. Da die Polizeistation schon geschlossen hatte, habe ich mich mit dem Fahrrad auf die Suche nach dieser gemacht, um zu wissen, wo sie zu finden ist. Leider erfolglos. Gegen 18 Uhr habe ich mich dann zu Kerstin und Matthias auf den Weg gemacht, da ich ja mit beiden Essen gehen wollte. Leider hatten sie schon gegessen und mir auch zwei SMS geschickt, obwohl diese einfach nicht angekommen sind. Also habe ich mich selber auf die Suche nach einer kleinen Mahlzeit gemacht, die dann nachher aus einem heißen Pilzgericht mit Chili bestand, das wirklich scharf und heiß dazu war. Dafür hatte es einfach wirklich gut geschmeckt. Wieder zurück bei den beiden ging es dann mit dem Bus zum Salsa.
Beim Salsa Caribe angekommen kostete der Eintritt 100 ¥ und als wir uns dann an einen Tisch setzen wollten, wurde uns gesagt, dass wir Whiskey im Wert von 300 ¥ bestellen müssten. Also wechselten wir den Tisch, dann mussten wir nur noch einen Wein für 200 ¥ bestellen. Da dies von anderen auch nicht gemacht wurde, sahen wir das überhaupt nicht ein und haben uns einfach einen Cocktail bestellt, der etwas schwach auf der Brust war im Vergleich mit dem Gleichen im Kokomo. Am Anfang hat keiner so wirklich getanzt, also nutzten wir die Gelegenheit.
Aber gegen 23 Uhr wurde es dann langsam voller und gegen 24 Uhr wurde dann der Countdown begonnen. Das Feuerwerk innerhalb des Gebäudes war toll.
Als ich mir dann mal draußen angucken wollte, was so los ist, war da nichts, kein Feuerwerk, einfach nichts. In Sanlitun in einem anderen Bereich soll es laut Sofia auch super toll sein, also machte ich mich mal zum anderen Teil von Sanlitun auf. Dort war es genauso wie jedes Wochenende, einfach nur voll in den Discotheken und Bars. Also wirklich nichts Besonderes. Also habe ich mich auf die Suche nach einem ATM begeben, da Michael, Kerstin und ich nicht mehr viel Geld mit hatten, habe mir auf der Straße noch ein Bier und etwas zu Essen geholt und bin dann wieder zurück ins Salsa Caribe.
Dort ging es dann mit Showauftritten der Salsa-Tänzer weiter. Unter anderem ist dort auch eine kleine Gruppe von chinesischen Mädels aufgetreten, die unheimlich gelenkig waren.
Einfach unglaublich die Videos. Tut mir leid, dass ich euch diese nicht zur Verfügung stellen kann. Gegen 3 Uhr haben mich dann Kerstin und Matthias verlassen, da sie noch von der Großen Mauer geschwächt waren. Nachdem im Salsa Caribe nur noch Partymusik lief und gegen 3.30 Uhr dann die Life-Band wieder mit Salsa-Liedern anfing, aber keiner auf Salsa tanzte, bin ich dann zu Sofia in die Blue Bar gegangen. Ich hätte schon noch gerne Salsa getanzt, aber ich konnte keine Person zum Salsa-Tanzen finden und es war auch viel zu voll auf der Tanzfläche gewesen. Dann werde ich eben demnächst sonntags tanzen gehen.
Bei Sofia in der Blue Bar angekommen, haben wir beide dann noch ein wenig getanzt und sind dann gegen 4 bis 4.30 runter in die andere Bar, in der noch eine Life-Band spielte, wo Sofia und ich uns das erste Mal getroffen hatten. Nach viel Tanzen trennten sich dann unsere Wege gegen 7 Uhr, als auch Jitu und Jasu die irgendwann in der Bar aufgekreuzt waren, den Nachhauseweg antraten. Zu Hause angekommen habe ich mich dann einfach nur noch ins Bett gelegt, damit ich wenigstens rechtzeitig um 12 Uhr wieder aufstehen konnte.
Gegen 16 Uhr bin ich dann mal zum Agency gegangen, mit dem die Kommunikation leider nicht ganz so einfach gelaufen ist, wie ich mir das so gedacht hatte. Ich wollte doch nur wissen, ob ich noch irgendwelche Unterlagen von ihm für die erneute Polizeiregistrierung brauche. Deshalb habe ich WenXP angerufen, dessen Mobiltelefon Probleme machte und im Anschluss habe ich dann noch Bill angerufen, der mir erstmal weiterhelfen konnte. Letztendlich habe ich dann selber durch den Agency Wang die Öffnungszeiten herausgefunden und eine ungefähre Beschreibung gehabt, wo ich hin muss. Da die Polizeistation schon geschlossen hatte, habe ich mich mit dem Fahrrad auf die Suche nach dieser gemacht, um zu wissen, wo sie zu finden ist. Leider erfolglos. Gegen 18 Uhr habe ich mich dann zu Kerstin und Matthias auf den Weg gemacht, da ich ja mit beiden Essen gehen wollte. Leider hatten sie schon gegessen und mir auch zwei SMS geschickt, obwohl diese einfach nicht angekommen sind. Also habe ich mich selber auf die Suche nach einer kleinen Mahlzeit gemacht, die dann nachher aus einem heißen Pilzgericht mit Chili bestand, das wirklich scharf und heiß dazu war. Dafür hatte es einfach wirklich gut geschmeckt. Wieder zurück bei den beiden ging es dann mit dem Bus zum Salsa.
Beim Salsa Caribe angekommen kostete der Eintritt 100 ¥ und als wir uns dann an einen Tisch setzen wollten, wurde uns gesagt, dass wir Whiskey im Wert von 300 ¥ bestellen müssten. Also wechselten wir den Tisch, dann mussten wir nur noch einen Wein für 200 ¥ bestellen. Da dies von anderen auch nicht gemacht wurde, sahen wir das überhaupt nicht ein und haben uns einfach einen Cocktail bestellt, der etwas schwach auf der Brust war im Vergleich mit dem Gleichen im Kokomo. Am Anfang hat keiner so wirklich getanzt, also nutzten wir die Gelegenheit.
Aber gegen 23 Uhr wurde es dann langsam voller und gegen 24 Uhr wurde dann der Countdown begonnen. Das Feuerwerk innerhalb des Gebäudes war toll.
Als ich mir dann mal draußen angucken wollte, was so los ist, war da nichts, kein Feuerwerk, einfach nichts. In Sanlitun in einem anderen Bereich soll es laut Sofia auch super toll sein, also machte ich mich mal zum anderen Teil von Sanlitun auf. Dort war es genauso wie jedes Wochenende, einfach nur voll in den Discotheken und Bars. Also wirklich nichts Besonderes. Also habe ich mich auf die Suche nach einem ATM begeben, da Michael, Kerstin und ich nicht mehr viel Geld mit hatten, habe mir auf der Straße noch ein Bier und etwas zu Essen geholt und bin dann wieder zurück ins Salsa Caribe.
Dort ging es dann mit Showauftritten der Salsa-Tänzer weiter. Unter anderem ist dort auch eine kleine Gruppe von chinesischen Mädels aufgetreten, die unheimlich gelenkig waren.
Einfach unglaublich die Videos. Tut mir leid, dass ich euch diese nicht zur Verfügung stellen kann. Gegen 3 Uhr haben mich dann Kerstin und Matthias verlassen, da sie noch von der Großen Mauer geschwächt waren. Nachdem im Salsa Caribe nur noch Partymusik lief und gegen 3.30 Uhr dann die Life-Band wieder mit Salsa-Liedern anfing, aber keiner auf Salsa tanzte, bin ich dann zu Sofia in die Blue Bar gegangen. Ich hätte schon noch gerne Salsa getanzt, aber ich konnte keine Person zum Salsa-Tanzen finden und es war auch viel zu voll auf der Tanzfläche gewesen. Dann werde ich eben demnächst sonntags tanzen gehen.
Bei Sofia in der Blue Bar angekommen, haben wir beide dann noch ein wenig getanzt und sind dann gegen 4 bis 4.30 runter in die andere Bar, in der noch eine Life-Band spielte, wo Sofia und ich uns das erste Mal getroffen hatten. Nach viel Tanzen trennten sich dann unsere Wege gegen 7 Uhr, als auch Jitu und Jasu die irgendwann in der Bar aufgekreuzt waren, den Nachhauseweg antraten. Zu Hause angekommen habe ich mich dann einfach nur noch ins Bett gelegt, damit ich wenigstens rechtzeitig um 12 Uhr wieder aufstehen konnte.
Sonntag, 30. Dezember 2008 – Ankunft von Kerstin und Matthias
In der Bahn bin ich dann, nachdem An ausgestiegen war, sogar ganze zwei Runden sitzen geblieben und immer wieder weggenickt, da ich einfach unheimlich müde war. Rechtzeitig wieder aufgewacht, stieg ich dann aus und machte mich zum Bahnhof auf. Dort habe ich dann in der Abfahrtshalle gewartet und mich nach dem Ankunftsort erkundigt. Leider ohne Erfolg, ich war nur in der Ankunftshalle. Die Zeit verstrich so schnell, so dass ich mich draußen nach einem anderen Ankunftseingang umschaute und auf dem Weg hat mich dann Kerstin, die eigentlich nach ihrem Freund Ausschau gehalten hatte, entdeckt. Sie war überrascht, da sie eigentlich nicht mit mir um diese Uhrzeit gerechnet hatte. Sie konnte mir nämlich keine SMS schreiben, da mein Mobiltelefon ausgeschaltet war und sie war früher als erwartet angekommen. Nachdem wir dann die Tickets für beide für Mittwochabend nach Shanghai geholt hatten, gingen wir zum Bus 24. der auch prompt kam, als wir ankamen. Wir fuhren erstmal bis zur Endhaltestelle, da ich die von Kerstin genannte Haltestelle nicht finden konnte. Nachdem ich dann aber den Straßennamen des Hotels gefunden hatte (DongSiJiuTiao) und ich mir die Charaktere der Haltestellen anguckte, wusste ich wo wir aussteigen müssen. Also wieder zurück in den Bus und ab ging es wieder die halbe Strecke zurück. Das Hotel war für 120 ¥ pro Nacht für beide Personen recht günstig und der erste Eindruck war auch gut. Einziges Problem sind die Renovierungsarbeiten und der Farb- oder Lackgeruch. Nachdem die beiden kurz ihre Sachen abgestellt hatten, ging es dann auch schon weiter zu meinem Wohnort, da ich mich kurz umziehen wollte und ihnen auch mal meinen Wohnort zeigen wollte.
Dort angekommen habe ich dann beiden das Tanzvideo von Petra und mir gezeigt und die Karten für die Bahnfahrt verteilt. Danach haben wir erstmal in meinem Lieblingsrestaurant, wo ich mein erstes Essen genossen hatte und auch die ersten Deutschen ihr erstes chinesisches Essen hatten, unser Mittagessen bestellt, das aus 5 Gerichten bestand, die restlos gegessen worden sind. Im Anschluss haben wir dann den Lama Temple besichtigt, von dem ich leider keine Fotos habe, da meine Batterie der Kamera leer geworden ist. Hätte ich die mal besser vorher aufgeladen. Egal. Ansonsten sind wir danach dann noch zur Shoppingmall “The Place” gefahren, wo in dem Moment der riesige LED-Bildschirm ausgeschaltet war und für den Neujahrswechsel ein Partyabschnitt aufgebaut wurde. Nachdem wir dann mal durch die einzelnen Läden gegangen sind und es drinnen auch so verdammt warm war, hatten wir beschlossen wieder zu gehen. Und siehe da, der LED-Bildschirm zeigte wieder die Unterwasserwelt. Das war wieder beeindruckend, auch wenn der Blick dieses Mal durch die Arbeiten und die Bühne nicht komplett frei war.
Dann sind wir von da aus zum Bus am dritten Ring gelaufen und haben uns von dort ins Kokomo begeben, das eine schöne Dachterrasse hatte, die einfach mit einem Plastikdach abgedeckt und mit Gasheizern ausgestattet war. Draußen war es immer noch ziemlich windig. Nachdem wir dort einen Cocktail getrunken hatten, sind wir nochmal zur Salsa-Location zurückgegangen, da diese nun geöffnet haben musste. Dort angekommen fand gerade ein Anfängerkurs statt. Nachdem dieser vorbei war, legte der DJ von 21 bis 22 Uhr gute Salsa-Musik auf und ab 22 Uhr spielte dann sogar eine Live-Band. Das war natürlich super, ich habe wieder richtig Spaß am Salsa-Tanzen gefunden und ich werde demnächst versuchen öfter sonntagsabends Salsa-Tanzen zu gehen, wenn schon kein Eintritt verlangt wird. Schließlich muss ich meine Kenntnisse auch mal wieder auffrischen. Gegen 22.30 Uhr habe ich dann den letzten Bus genommen und Kerstin und Matthias sind auch nach Hause gefahren, da sie schließlich am nächsten Tag zur Großen Mauer wollten. Auf meinem Nachhauseweg bin ich dann im Bus 119 eingeschlafen und an der Endhaltestelle aufgewacht. Zu Hause angekommen habe ich kurz die Ereignisse überblicksartig eingetragen und nach dem Bettbeziehen rief das Bett.
Dort angekommen habe ich dann beiden das Tanzvideo von Petra und mir gezeigt und die Karten für die Bahnfahrt verteilt. Danach haben wir erstmal in meinem Lieblingsrestaurant, wo ich mein erstes Essen genossen hatte und auch die ersten Deutschen ihr erstes chinesisches Essen hatten, unser Mittagessen bestellt, das aus 5 Gerichten bestand, die restlos gegessen worden sind. Im Anschluss haben wir dann den Lama Temple besichtigt, von dem ich leider keine Fotos habe, da meine Batterie der Kamera leer geworden ist. Hätte ich die mal besser vorher aufgeladen. Egal. Ansonsten sind wir danach dann noch zur Shoppingmall “The Place” gefahren, wo in dem Moment der riesige LED-Bildschirm ausgeschaltet war und für den Neujahrswechsel ein Partyabschnitt aufgebaut wurde. Nachdem wir dann mal durch die einzelnen Läden gegangen sind und es drinnen auch so verdammt warm war, hatten wir beschlossen wieder zu gehen. Und siehe da, der LED-Bildschirm zeigte wieder die Unterwasserwelt. Das war wieder beeindruckend, auch wenn der Blick dieses Mal durch die Arbeiten und die Bühne nicht komplett frei war.
Dann sind wir von da aus zum Bus am dritten Ring gelaufen und haben uns von dort ins Kokomo begeben, das eine schöne Dachterrasse hatte, die einfach mit einem Plastikdach abgedeckt und mit Gasheizern ausgestattet war. Draußen war es immer noch ziemlich windig. Nachdem wir dort einen Cocktail getrunken hatten, sind wir nochmal zur Salsa-Location zurückgegangen, da diese nun geöffnet haben musste. Dort angekommen fand gerade ein Anfängerkurs statt. Nachdem dieser vorbei war, legte der DJ von 21 bis 22 Uhr gute Salsa-Musik auf und ab 22 Uhr spielte dann sogar eine Live-Band. Das war natürlich super, ich habe wieder richtig Spaß am Salsa-Tanzen gefunden und ich werde demnächst versuchen öfter sonntagsabends Salsa-Tanzen zu gehen, wenn schon kein Eintritt verlangt wird. Schließlich muss ich meine Kenntnisse auch mal wieder auffrischen. Gegen 22.30 Uhr habe ich dann den letzten Bus genommen und Kerstin und Matthias sind auch nach Hause gefahren, da sie schließlich am nächsten Tag zur Großen Mauer wollten. Auf meinem Nachhauseweg bin ich dann im Bus 119 eingeschlafen und an der Endhaltestelle aufgewacht. Zu Hause angekommen habe ich kurz die Ereignisse überblicksartig eingetragen und nach dem Bettbeziehen rief das Bett.
Sonntag, 30. Dezember 2007
Samstag, 29. Dezember 2008 – Ein Arbeitstag, der nicht enden wollte
Heute Morgen bin ich gegen 7 Uhr aufgestanden und habe als erstes die Bettwäsche gewaschen, falls Kerstin und Matthias sich dazu entschließen sollten, doch bei mir zu übernachten. Dann bin ich über den Markt und habe mir dort kurz mein Frühstück geholt und weiter ging es zur Bahn. Mein Gefühl sagte mir nämlich, dass meine Frühstückmacher heute nicht da sind und in Xi'ErQi angekommen waren sie tatsächlich nicht da. Auf der Arbeit habe ich erst einmal E-Mails geschrieben und meinen Blog im Netz vervollständigt. Die Texte dafür waren ja schon fertig. Dann habe ich die Fehler vom letzten Mal in unseren lokalen Fehlermanager hochgeladen und gegen Mittag bin ich dann mit An in ihrem besagten Restaurant Nudeln essen gewesen, die wirklich ausgesprochen lecker waren. Dann ging der Tag mit der Überprüfung neuer Testfälle ziemlich schnell rum und gegen Abend wollte ich eigentlich früher gehen, aber ich habe es doch nicht gemacht. Heidi blieb genauso wie ich länger und wir haben noch das Overtime-Dinner genossen. Dann habe ich an dem Abend noch die Testreihe beendet und bin gegen 22 Uhr nach Hause gefahren. Ich hatte An noch gefragt, ob Sie nicht mit nach Sanlitun kommen möchte und sie hatte tatsächlich Lust. Sie nahm die vorletzte Bahn und ich die letzte, nachdem ich nur knapp 40-50 min für den Weg von der Bahn wieder zur Bahn hatte. Sofia und Shirley hatten sich ja beide nicht gemeldet, so war ich über An als Begleitung sehr zufrieden.
Als ich An dann Sanlitun zeigte und wir uns im Anschluss auf zur Kai Bar gemacht haben, traf ich dort Nathan, mit dem es auch mal wieder ganz nett war sich zu unterhalten. Außerdem war auch ein anderer Belgier mit ihm unterwegs, mit dem sich An dann fast den ganzen Abend unterhalten hatte. Ich habe dann auf der Tanzfläche noch Almira aus England getroffen, die ich das letzte Mal auf der Abschiedsfeier von Eugen gesehen habe, wo es ihr aber nicht so gut ging. Nach einigen Tanzrunden und einem kurzen Nickerchen oben auf einem der gemütlichen Sofas, ich war wirklich kaputt und müde, ging es wieder unten auf die Tanzfläche. Gegen 4 Uhr sind An und ich dann noch ein wenig umhergezogen, um noch andere Bars zu erkunden, doch leider war in den anderen Bars meist noch weniger los. Also sind wir dann bei einem warmen Kakao und einem Orangensaft oben in der Nanjie Bar hängen geblieben. Gegen 5 Uhr sind wir dann mit dem Bus zur Bahn gefahren und ich habe mich auch in die 2 aber Richtung XiZhiMen gesetzt, weil An da aussteigen musste. Für mich war das natürlich ein Umweg, da ich ja zum Beijinger Hauptbahnhof musste, aber da ich noch Zeit hatte, bis Kerstin und Matthias ankamen, machte mir das natürlich nichts aus.
Als ich An dann Sanlitun zeigte und wir uns im Anschluss auf zur Kai Bar gemacht haben, traf ich dort Nathan, mit dem es auch mal wieder ganz nett war sich zu unterhalten. Außerdem war auch ein anderer Belgier mit ihm unterwegs, mit dem sich An dann fast den ganzen Abend unterhalten hatte. Ich habe dann auf der Tanzfläche noch Almira aus England getroffen, die ich das letzte Mal auf der Abschiedsfeier von Eugen gesehen habe, wo es ihr aber nicht so gut ging. Nach einigen Tanzrunden und einem kurzen Nickerchen oben auf einem der gemütlichen Sofas, ich war wirklich kaputt und müde, ging es wieder unten auf die Tanzfläche. Gegen 4 Uhr sind An und ich dann noch ein wenig umhergezogen, um noch andere Bars zu erkunden, doch leider war in den anderen Bars meist noch weniger los. Also sind wir dann bei einem warmen Kakao und einem Orangensaft oben in der Nanjie Bar hängen geblieben. Gegen 5 Uhr sind wir dann mit dem Bus zur Bahn gefahren und ich habe mich auch in die 2 aber Richtung XiZhiMen gesetzt, weil An da aussteigen musste. Für mich war das natürlich ein Umweg, da ich ja zum Beijinger Hauptbahnhof musste, aber da ich noch Zeit hatte, bis Kerstin und Matthias ankamen, machte mir das natürlich nichts aus.
Abonnieren
Posts (Atom)































