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Freitag, 7. Dezember 2007

Sonntag, 02. Dezember 2007 – Silkes Ankunft

Gegen Morgen wurden Veronika und ich dann von Christian und Stefan geweckt, bevor der Wecker dies tun konnte. Die beiden hatten eine wunderbare Nacht in der Nanjie Bar gehabt und eine unglaubliche Internationalität dort vorgefunden. Da beide immer noch gut bei Laune waren und auch noch eine gewisse Menge Alkohol im Spiel war, beschlossen beide Silke mit dem Taxi abzuholen, um mich noch länger schlafen zu lassen. Als beide losgingen, fing der Wecker an zu klingeln. Sehr gut, so konnte ich noch mehr schlafen. :) Zwischen 8 und 9 Uhr waren dann beide mit Silke wieder zurück. Christian und Stefan hatten beim KFC im Flughafen gefrühstückt und sowohl Silke, als auch Christian und Stefan hatte die letzte Nacht nicht geschlafen. Das konnte ja was geben. Während ich noch versuchte genüsslich mein warmes Bett zu genießen, bekam ich von Silke noch mehr Schokolade und einen kompletten Adventskalender. Juhu, somit gibt es nun bei mir auch weihnachtliche Stimmung!!! (Fotos, sobald ich die Kamera habe) Da bin ich aber mal gespannt. Gegen 10 Uhr machten wir uns dann auf den Weg und verabredeten uns draußen vor dem Wu Mei Markt. Da Silke und Veronika nicht dort waren, obwohl ich der Letzte war, der das Haus verließ, sind wir Jungs dann einfach losgezogen, weil wir vermuteten, dass die Mädels schon vorgegangen waren. Nach dem Passieren des Tagesmarkts musste ich sogar noch auf die beiden Jungs warten, da Fotos von dem Markt zum Pflichtfotoprogramm gehören.
Als wir dann an der Verbotenen Stadt Südosttor ankamen, waren wir komischerweise die Ersten. Silke und Veronika hatten sich in der Straße vertan und waren deswegen noch nicht da. Die anderen Praktikanten waren auch noch auf dem Weg. Wie schon von Vivek vermutet, wollten dann alle erstmal essen gehen und da meine Mädels und Jungs ziemlich müde waren, begnügten sich diese mit etwas auf der Hand und es konnte in die Verbotene Stadt gehen. Dort wurden wir von vielen Leuten angesprochen, ob wir nicht einen Reiseführer brauchen oder ob wir nicht etwas kaufen möchten. Unter anderem wurden uns auch Bilder vorgestellt, die natürlich nachher von uns gekauft werden sollten. Wir verließen den Shop wieder. Beim Kartenkauf rief dann noch Kay an, der direkt an Christian weitergereicht wurde. Ich hatte am Anfang Schwierigkeiten seine Stimme zu zuordnen, da ich mit anderen Dingen beschäftigt war (Karten).
Nachdem alles da war, wir, die Karten und die Stadt, ging es innerhalb von 2 Stunden durch die komplette Stadt. Diverse Zwischenstopps und getrennte Wege gehörten dazu. Am Ende haben wir uns dann am nördlichen Eingang wieder getroffen und sind dann von dort aus zum südlichen Eingang zur U-Bahn zurückgelaufen. Von da aus ging es dann ins Restaurant nach ZhiChunLu, dass ich durch Rachel das letzte Mal kennengelernt hatte. Dort leisteten uns dann auch Rachel und eine ihrer Freundinnen beim Essen Gesellschaft. Das Essen und das Ambiente waren für alle sehr zufriedenstellend und das Essen hat auch besonders gut geschmeckt. Jedenfalls sind alle satt geworden.
Von da aus ging es dann nach Hause, dort kurz die Sachen geschnappt runter zum Taxi, die vier Leute ab ins Taxi und zum Bahnhof. Ich bin zur U-Bahn gelaufen und zum Bahnhof nachgefahren. Dort angekommen haben wir dann erstmal klargestellt, welches denn der genaue Ankunftsbahnhof in Shanghai ist, um dies Kay mitzuteilen, der einen Fahrer zum entsprechenden Bahnhof schicken wollte. Der Bahnhof ist deutlich anders als bei uns in Deutschland. Die Toiletten sind deutlich dreckiger, zum Glück sind das diese Hocktoiletten. Dann wird auch noch unglaublich viel geraucht. Nachdem die Vier dann verabschiedet worden sind, habe ich noch die drei anderen Deutschen auf dem Weg zu ihrer Bahn nach Shanghai getroffen und nachdem ich auch diese verabschiedet hatte, ging es nach Hause in mein geliebtes Bett.
Jedenfalls ist ein Wort/Satz bei Christian und Stefan hoch im Kurs gewesen: “Schnäppchen” oder “Das ist doch ein Schnäppchen!”. Denn im Vergleich zu Deutschland sind wir z.B. Im Restaurant für umgerechnet 35 € mit 7 Personen und Getränken alle satt geworden. Generell war hier das Essen deutlich billiger als in Deutschland, weswegen sie vom Essen immer sehr begeistert gewesen sind.

Samstag, 01. Dezember 2007 – Der Sommerpalast mit getrennten Wegen

Heute bin ich dann als Einziger richtig früh aufgestanden, um nochmal nach meiner Kamera in der Stadt zu gucken. Die Busfahrt war anders gewesen, da der Busfahrer Chinesische Musik im Bus spielen ließ (vermutlich Radia), Also konnte ich mir den MP3-Player sparen. :) Leider war der Kamerakauf dafür nicht ganz so einfach gewesen, wie ich mir das gedacht hatte. Bei dem einen Laden hatte man mir einen Preis genannt, der auch wieder über 2600¥ lag, also bin ich zum nächsten Laden gegangen. Dort wurde mir sogar ein günstigerer Preis genannt, auch auf mein Fragen nach dem Herstellort, einer Rechnung und der Garantie. Alles inklusive. Also bin ich mitgegangen. Leider wurde dann natürlich für die Rechnung wieder etwas draufgeschlagen, quasi 19 Prozent. Da war man dann wieder bei dem Standardpreis. Als Highlight wurde mir sogar noch eine andere Kamera für den gleichen Preis angeboten, die mindestens genauso gut, wenn nicht sogar besser sein sollte. Ich wurde wieder skeptisch. Außerdem wurde mir mitgeteilt, dass die Canon nur eine begrenzte Videoaufnahmezeit von 10 Minuten habe, im Gegensatz zu der anderen Kamera einer Samsung. Ist nur komisch, dass ich mich da im Vorfeld schon zu gut informiert hatte. Also hatte diese Dame auch wiederum keine Ahnung. Dann war der Bonus noch eine Kameratasche. Wahnsinn, das ist natürlich die Kaufentscheidung schlechthin für mich, dass ich eine Kameratasche dazubekomme. Gegen kurz vor 12 habe ich mich auf den Rückweg gemacht, da zu Hause die anderen warteten. So hatte ich also mit 2 Läden die Zeit komplett verplempert. :(
Auf dem Rückweg fühlte ich mich richtig schlecht. Das war nun also die Rache für die vielen Pizzastücke und den wenigen Schlaf, den ich mir gönne. Zu Hause angekommen standen die anderen auf und ich legte mich nochmal für ein paar Minuten hin, bis sie fertig waren. Dann wollten wir zum Sommerpalast fahren. Da Veronika aber irgendwie alleine unterwegs sein wollte, ging sie ihre eigenen Wege und so machten Christian, Stefan und ich uns dann gemeinsam auf zum Sommerpalast. Dort angekommen
war jeder Meter für mich anstrengend, besonders wenn es nach oben ging. Ich glaube ich werde krank. Das Wetter heute auch schlechter als gestern, es war nebliger, aber trotzdem trocken. Der See war zugefroren. :)
Ein Ticket, um alles zu sehen, konnten wir leider nicht bekommen, da wir wieder zu spät dran waren. Dafür konnten wir aber doch noch einen Palast für 10¥ besichtigen und der Weg nach oben war nicht gerade ohne.


Oben angekommen
hatten wir nach einer Toilette Ausschau gehalten und Stefan hat einer Dame 10 Postkarten für 5¥ abgekauft. Natürlich mussten noch Fotos gemacht werden, die Umgebung lud einfach dazu ein.
Als wir dann versuchten den See zu umrunden entschieden Christian und Stefan, dass es einfach ein zu weiter Weg ist und wir gingen zum nördlichen Ausgang zurück. Auf dem Weg dahin haben wir dann drei Deutsche getroffen, die in Shanghai wohnen und nun Beijing besichtigen. Wir haben diese dann einfach mit zum Bus genommen, da wir nach WuDaoKou wollten, um dort bei KFC etwas zu Essen, während die anderen Drei dann mit der U-Bahn weiter Richtung Nachtmarkt fahren wollten. So war es für diese einfacher, da sie sich nicht wirklich in Beijing auskannten und ich ihnen im Bus den genaueren Weg erklären konnte. Kurz vor WuDaoKou ist mir dann plötzlich sehr schlecht geworden und ich war froh, als ich endlich wieder an die frische Luft kam. Damit war mir der Appetit verloren gegangen, so dass Christian und Stefan allein bei KFC aßen, während ich auf dem Tisch schlief.
Nachdem Beide mit Essen fertig waren, sind wir mit der Bahn nach Hause gefahren, um dort Veronika bei der Nachbarin sitzend vorzufinden. Diese war während unseres Ausflugs im Zoo und im Sommerpalast gewesen (andere Richtung) und war erst seit ca. 20 Minuten da. Nach einer kurzen Ruhepause haben wir uns dann für die Party von Eugen fertig gemacht, um dort zumindest noch im zeitlichen Rahmen zu erscheinen. Dort angekommen waren unheimlich viele Leute da. Für mich sehr viele bekannte Gesichter, aber auch einige mir noch unbekannte Gesichter. Ich hatte jedoch keine Lust mich bei allen vorzustellen, da meine Verfassung zu wünschen übrig ließ. Stattdessen quatschte ich mit einigen Leuten, die mich auf meine Verfassung ansprachen. Nachdem Veronika, Christian und Stefan bestellt hatten, gesellte ich mich zu ihnen.
Gegen Mitternacht wurde dann die Ortschaft gewechselt und zwar wurde versucht, alle Leute zu überzeugen, in die Nanjie Bar nach Sanlitun zu gehen. Diverse Leute sind zu Joanne gefahren, um dort einen Film zu gucken. Veronika und ich machten uns mit dem Taxi auf den Weg nach Hause, während Christian und Stefan noch mit in die Stadt gingen, da sie in Feierlaune waren. Auf dem Rückweg konnte ich dann mehr über Veronikas Ausflugsorte erfahren und ich hatte endlich mal eine längere Nacht (bis 6 Uhr morgens) vor mir. Dann wollte ich mich ja auf den Weg machen, um Silke abzuholen.

Freitag, 30. November 2007

Freitag, 30. November 2007 – Melissas Abschiedsparty

Heute ging es dann nach eine kurzen Nacht wieder auf die Arbeit, mit dem Ziel dort früh zu verschwinden, um endlich meine Kamera zu kaufen. Auf der Arbeit kam ich dann zu spät zum Meeting, aber es schien niemanden wirklich zu stören, denn so konnte man sich ja ungestört auf Chinesisch unterhalten. Nach dem Essen habe ich dann den Arbeitsplatz gewechselt, um WenXP bei seinem Programm und den Übersetzungen zu helfen. Das war auch mehr Arbeit als erwartet, aber soweit habe ich ihm erst einmal helfen können. Gegen 16 Uhr bin ich dann in den Bus gestiegen, um meine Kamera zu kaufen. Dort habe ich dann eine Amerikanerin (Jennifer) angesprochen, die sich erst einmal sehr erschrocken hatte, jemand Großen hinter sich stehen zu sehen, der auch noch Englisch spricht. Ich hatte sie angesprochen, da sie eine Tasche von Bejondsoft hatte, der Firma in der Vivek arbeitet. So war die Busfahrt mal recht interessant gewesen. Sie arbeitet als Englischlehrerin Teilzeit bei der Firma und ist Studentin.
In der Stadt angekommen war ich sehr enttäuscht worden, denn der Preis für die Kamera war angeblich für eine Chinesische Kamera, die nur das chinesische Sprachmenü hat und natürlich alles ohne Rechnung. :( Außerdem kam er mir dieses Mal nicht mehr so Professionell wie das letzte Mal vor. Dann hatte er im Gegensatz zum letzten Mal auf einmal doch noch mein altes Modell, aber für einen viel zu teuren Preis. Aber ich habe nun verstanden, dass ich beim Kauf auf ein Modell “Made in Japan” achten muss, mit Rechnung und Garantie. Ich hätte ja nie gedacht, dass man so viel dabei beachten muss. Aber ich lerne ja nie aus. Jedenfalls hatte ich bei dem vorerst so präferierten Verkäufer auf einmal ein ganz schlechtes Bauchgefühl und guckte mich lieber nochmal bei anderen um. Eine andere Dame in einem anderen Laden konnte mir da schon eher behilflich sein und war, so schien es mir, zumindest ehrlich. Aber mit 2600¥ ist die Kamera doch schon recht teuer. Da es schon spät war, wollte ich am Samstagmorgen mich nochmal umgucken.
Wieder zu Hause angekommen bin ich dann direkt wieder los, um mein Fahrrad mit Hilfe von Annika nochmal reparieren zu lassen. Mal gucken, wie lange das dieses Mal hält. Jedenfalls ist mein Englisch wohl recht gut, wie die Verkäuferin Annika auf Chinesisch mitteilte. Sie versteht zwar nur einiges, aber kann es nicht sprechen. So etwas hört man doch gerne. ^^ Die Reifen meinte er, müssten nicht mehr aufgepumpt werden. Da es Autoventile sind, werde ich mich demnächst mal an einer Tankstelle umgucken. Annika meinte, ich müsse mich bei so einem günstigen Preis nicht über die Qualität wundern, das Fahrrad wäre für den Preis einfach zu günstig. Auf dem Rückweg habe ich dann noch Obst gekauft und mit Vivek einen Termin fürs Pizzaessen gemacht. Gegen 21 Uhr sind wir dann alle zur Bahn gegangen, um im Cro's Nest eine leckere Pizza zu essen.
Dort angekommen haben wir drei M-Pizzen
bestellt, die wie im Nu verschwanden. Dann hatten wir nochmal eine L-Pizza bestellt und die haben Christian und ich uns fast alleine geteilt. Christian mit 8 Stücken und ich mal wieder mit 7 Stücken.
Damit hatte ich mich aber wieder total überfressen, Gegen 12 Uhr verabschiedeten wir dann Stefan und Veronika nach Hause und Vivek, Christian und ich warteten auf Melissa und Co, um im Mix schön zu feiern.
Dort war ich vom Essen so voll, dass ich richtige Schwierigkeiten hatte, die zwei Getränke hinunter zu bekommen. Christian hatte das gleiche Problem. Wir sind dann so bis ca. 3 Uhr morgens geblieben und waren dann so um 4 Uhr morgens im Bett gewesen.

Donnerstag, 29. November 2007 – Zu Gast beim Judo

Die Nacht habe ich nicht so gut geschlafen, da Christian meine Decke hatte. Also habe ich mich dick in Klamotten eingepackt. Veronika und Stefan haben in Schlafsäcken auf dem Boden geschlafen. Am Morgen wachte ich also vor dem Wecker auf und habe nach einem kurzen warmen Kakao versucht die Bank aufzusuchen, die natürlich erst um 9 aufmacht. Also wieder zurück die Sachen geschnappt, den Zettel für das Gepäckstück abgeschrieben und ab zur Arbeit, wo ich nichts zu tun hatte. Dort habe ich dann erstmal dem Gepäckstück hinterher telefoniert und gegen Mittag bekam ich die Meldung, dass es in Beijing eingetroffen ist. Dann schnell Mittag gegessen, die Rezeption informiert, dass ein Gepäckstück ankommen wird und am Arbeitsplatz zurück habe ich dann ein sehr interessantes Gespräch mit Heidi über die deutsche und chinesische Sprache geführt.
Als dann gegen halb sechs das Gepäckstück da war, bin ich mit dem im Schlepptau verspätet zum Englischunterricht gegangen, wo WenXP erst keine Zeit hatte, Bill mit dem Kunden verabredet war , Johnson immer noch beim Kunden war und Echo in einem Meeting saß. Nachdem ich dann eine viertel Stunde gewartet hatte, haben wir (WenXP, Echo und Asia) dann ein wenig Smalltalk gehalten und kurz vor sieben bin ich dann mit dem Gepäckstück nach Hause marschiert.
Dort angekommen, waren alle am Schlafen.
Deren Tag war folgender: Kurze Stadionbesichtigung von außen (da sie keinen Zutritt bekamen), dann zum Temple of Heaven. Dort leider zu spät angekommen, bekamen sie kein komplettes Ticket mehr und konnten so nicht zum Tempel hoch. Dann ging es nach einem großen Parkrundgang wieder nach Hause.
Als ich dann mit meinen Judosachen genauso fertig gepackt wie die anderen dastand, haben wir uns mit dem Taxi auf den Weg zum Judo gemacht. Ich habe den Taxifahrer erst noch zur deutschen Bäckerei
geleitet, damit ich dort noch zwei Brote für später kaufen konnte. Das Judotraining war wieder super und es hat allen Beteiligten Spaß gemacht.

Unsere Jungs waren vor allem von der erfrischenden Dusche sehr begeistert, da die Badeinrichtung eben westlichem Standard entspricht. Nach einigen Fotos und der guten Dusche ging es mit dem Taxi wieder nach Hause. Nach einem ausführlichem Einkauf im Wu Mei Markt und einem ausgedehnten Abendbrot



war dann gegen 2 Uhr endlich Bettruhe.

Mittwoch, 28. November 2007 – Die Deutschen sind da!

Nachdem ich heute Morgen eigentlich um 7 Uhr aufstehen wollte und es dann erst gegen 8 aus dem Bett geschafft hatte, machte ich mich schnell fertig, schmiss noch eine Wäsche an und machte mich schnell auf zum Shuttle-Bus für den Flughafen. Am Flughafen angekommen und nach einer kurzen Orientierungsrunde, fand ich den Ankunftsort. Der Flug steht im Status “Cancelled”.
Tja nachdem ich dann einmal die Fluggesellschaft KLM aufgesucht hatte, war dort natürlich erstmal von 9:55 bis 11:55 Uhr geschlossen, da das Personal für das Boarding benötigt wurde. Also hatte ich erstmal Zeit und wartete, schließlich war für 14:10 Uhr die nächste Maschine aus Amsterdam angekündigt worden also 4 Stunden später. Die Reiseleitung bestätigte mir dann später, dass die drei Personen Veronika, Christian und Stefan an Board dieser Maschine seien, jedoch musste ich noch bis gut 16 Uhr warten, bis ich überhaupt wusste, dass sie an Bord gewesen waren, da Stefans Gepäck vermisst wurde und diese auf der anderen Seite erstmal alles klären mussten. Zum Glück hatte ich diese irgendwann entdeckt und konnte so beruhigt auf diese draußen warten, da ich nun wusste, dass diese nun endlich da sind. :)
Ich erfuhr, dass der Grund für die Streichung des einen Fluges mit Technischen Problemen erklärt wurde. Jedoch denken wir alle, dass die bei 30 Leuten einfach keine Lust hatten einen Flieger nicht mal halb voll von Amsterdam nach Beijing fliegen zu lassen. Dann nahmen wir uns ein Taxi nach Hause. Dort angekommen verweilten wir nicht lange und versuchten noch meine Kamera zu bekommen, aber zwecklos.
Der 18 Uhr Verkehr hatte mittlerweile gestartet und so kamen wir bei geschlossenen Läden an.
Leider. Muss ich mich also am Freitag um die Kamera kümmern.
Anschließend noch bei CarreFour eingekauft, sind wir dann wieder nach Hause, kurz die Getränke abstellen, wieder einkaufen, also so ein wenig Brot und was sonst noch fehlte. Der kurze Aufenthalt im Fahrstuhl war recht nett gewesen, da wir vier ja auch von der größeren Sorte für einen Chinesen recht interessant waren, denn er stufte uns der Größe nach ein. Generell sind wir hier, vor allem weil Stefan so groß ist, einfach ein Hingucker. Von da aus sind wir dann direkt ins Restaurant und haben uns für umgerechnet 10 € richtig satt gegessen. Die Kommunikation war doch schwieriger mit der Bedienung als ich gedacht hatte, aber wir sind ja nicht verhungert.
Da wir noch ins Internet wollten, habe ich dann Vivek angerufen, da dies der kürzeste Weg zu einem Internetzugang war und wir haben dann einen Abstecher zu Vivek gemacht, wo wir uns auch über die Wege zu den Sehenswürdigkeiten erkundigten, da er schon fast alles hier in der Umgebung gesehen hat. Von da aus ging es für die drei nach Hause und ich nahm mir mein Fahrrad, um ihnen noch Bahnfahrkarten zu besorgen. Ich wunderte mich, dass das Treten immer schwieriger wird und mein Sitz auch eine immer schlechter werdende Sitzposition bietet. Der Grund ist ganz einfach. Meine Sitzstange ist verbogen und zwar nach hinten, so dass ich damit immer tiefer sitze. Also ich bin immer mehr von der Qualität hier enttäuscht. Hätte nicht gedacht, dass ich mich so bald schon wieder auf richtige Qualität freuen würde.
Immerhin habe ich jetzt eine Riesenpackung Zwieback, 8 Tafeln Vollmilch-Schokolade, 3 Zartbitter-Tafeln und selbstgemachte Kekse bekommen. Ich habe mich super gefreut, denn das ist wie Weihnachten, Geburtstag und Ostern zusammen. Einfach unglaublich. Kurz bevor wir uns dann zum Schlafen legten, habe ich den Dreien noch den Weg für den nächsten Tag erklärt, damit es hoffentlich für diese einfacher wird, wenn sie ohne mich losziehen müssen. Ich versuche morgen noch den Freitag frei zu bekommen. Mal gucken, wie gut das klappen wird. Schade, dass ich nicht genügend Zeit hatte sie in die Umgebung einzuweisen. Sie sind einfach zu spät gekommen und mir fehlen die 6 Stunden irgendwie. Aber das wird morgen schon irgendwie klappen.